Webmasterin &
Webdesign by
Friesenlovecoach
|
 |
|
Friesen-News -
Leo's Blogs und über die Friesenlovecoach
|
 | 26. Juli 2015
Lustige Anektoden mit Leo: Leo und das Pessoa-Trainingsgeschirr
Speziell lustig ist diese Geschichte nicht, ich möchte sie aber trotzdem erzählen.
Vielleicht hilft es dem einen oder anderen von Euch.
|
 |
 |
Das
Pessoa-Trainingsgeschirr - hoch verschnallt aber nicht
eng. Unter dem Lammfell steckt ein Gummizug. Das sind
die letzten Fotos von Leo und mir im Training. Ein paar
Tage später hatte ich meinen schrecklichen Unfall, wo
ich meinen Querschnitt erlitten hatte am 17. Juli 2004.
|
 |
 |
Ohne
Geschirr kann ich besser Zirzensische Lektionen mit Leo
zeigen. Das Pessoa hatte ich dazu rasch ausgezogen. Du
kannst die Streifen noch vom Bauchgurt sehen :-)).
Sitzen ginge wohl am wenigsten gut.
|

Leo zeigt brav "sitz"
Alle Fotos Copyright Klaus Eichhorn (mein Onkel) |
Katja und ihr Pessoa-Trainingsgeschirr
Wir waren nur drei Besitzer mit 4 Pferden in unserem kleinen Privatstall in Bazenheid. Katja brachte das damals erst neu auf den Markt gekommene Pessoa-Trainingsgeschirr in den Stall mit.
Dieses Longiergeschirr hat um die Hinterhand ein mit Lammfell gepolstertes Gummiseil mit seitlichen Seilverbindungen.
Damit soll sich ein Pferd besser spüren können. Ich war sehr skeptisch gegenüber diesem
"neumödigen Furz", wo das Pferd wie ein Paket verschnürt aussieht und hab es nicht lassen können zuerst einen
"blöden Spruch" darüber zu machen. Erst kurz zuvor hatte ich über das Pessoa-Trainingsgeschirr in einem Pferdeheft darüber gelesen. Muss man den immer alles mitmachen? fragte ich mich. Der Pferdemarkt ist voll von
Erfindungen, die mehr Geld kosten als dass es was bringt.
Jetzt war ich gespannt und beobachtete die Zwei, während ich mit Leo's Pflege beschäftigt war. Ich hatte einen guten Blick auf den Schnitzelplatz.
Durchschlagendes Ergebnis
Ich wusste wie hektisch Katjas Pferd Quentin an der normalen Longe lief. Ich war gespannt, bringt das Pessoa
wirklich so viel? Ab und zu schaute ich rüber. Schon in der ersten "Longenstunde" sah ich eine Verbesserung, denn Quentin lief am Ende des
Trainings auf jeden Fall verbessert - fast wie ein anderes Pferd.
War das ein Zufall? Spürt ein Pferd tatsächlich seinen Körper besser mit dieser
"originellen" Verschnürung, dem Hintergeschirr. Kann das Pferd mit der Hinterhand besser untertreten und lernt es besser über den Rücken schwingen?
Das Pessoa lässt sich verschiedentliche Positionen verschnallen.
Die nächsten zwei Pferde
Katja führte nun die nächste Kandidatin, die CH-Warmblutspringstute Ragusa auf den Schnitzelplatz. Auch sie sollte mit dem Pessoa trainiert werden.
Das Ergebnis war ebenfalls durchschlagend, denn auch sie lief viel besser. Ich war jetzt fasziniert von dem
Trainingsgeschirr - wäre es auch etwas für meinen Leo?
Auch das dritte Pferd aus unserem Stall, die "uneheliche" Tochter von Ragusa und Leo, die grosse Wannessa
mit viel Aufrichtung, lief eindeutig schwungvoller mit dem
Pessoa-Trainingsgeschirr...
Leo und das "Pessoa"
Jetzt wagte ich es Katja zu fragen, wenn sie fertig wäre, ob ich nach dem Training das Geschirr auch für Leo einmal ausprobieren dürfte. Katja grinste...
Leo war damals als ich ihn kaufte ein Fahrpferd und nur die Stange gewohnt. Das Fahrgeschirr hat auch ein Hintergeschirr, somit war das Leo gewohnt. Damals hatte ich selten die Gelegenheit Leo zu fahren. Erst später hab ich mir eine eigene Ausrüstung kaufen können.
Ich hab Leo zuerst wie für ein junges Pferd verschnallt, also lang und tief - jetzt war ich gespannt wie er die ersten Runden absolviert. Ich fand, dass Leo wie die anderen drei Pferde auch schon,
etwas verbessert über seinen Rücken ging. Ich hab dann gleich nochmals umgeschnallt.
Dieses Mal hoch und ich hatte Freude zu sehen, wie schön er mit dem Pessoa-Trainingsgeschirr lief. Ich
machs kurz:
Ich hab mir danach auch ein eigenes Pessoa-Trainingsgeschirr gekauft.
Leo's Training im "Longierzirkel"
Leo ist es gewohnt, dass er möglichst abwechslungsreich trainiert wird.
Begonnen hatte ich das Longieren mit dem einfachen Longiergurt und
normalen Ausbindern mit Gummiringen, wie sie schon zu Grossvaters Zeiten üblich waren.
Als Gebiss hatte ich ein leichtes Hohlkopfolivengebiss für junge Pferde. Ich hatte es
schon als junges Mädchen von meinem Grossvater geschenkt bekommen mit der
Erklärung; das Olivenkopftrensengebiss schont die Maulwinkel besser als die normale Wassertrense. Und hohl
(leichter) würde es dem Pferd nicht so schwer im Maul liegen.
Ich hatte einiges zu tun damals, Leo auf das
Trensengebiss umzugewöhnen.
Erweitert hatte ich das Training mit dem Kappzaum mit
Ringen, so konnte ich das Pferd auch "an der Nase herumführen".
Später hab ich begonnen mit der Doppellonge zu arbeiten, um das Pferd besser biegen und beugen zu können. Es braucht viel
Geschick, damit man selbst nicht über die zwei Longen stolpert, weil man gleichzeitig die Leinen verlängern und verkürzen muss, wenn man den Seitenwechsel über die "8" durch den Zirkel macht.
Als "Spezialität" hatte ich auch Doppellonge mit dem
Lederhalfter gemacht oder am langen Zügel gearbeitet, auch
sogar mit diesem Lederhalfter. Leo lernte damit besser zu
piaffieren.
Ich war sehr experimentell veranlagt um Trainingsmethoden
auszuprobieren, wie ich Leo am besten trainieren könnte, welches Training uns beiden möglichst viel bringt,
trainingsmässig und abwechslungsreich. Damals hab ich
jeden Tag auf der 20-Min.-Zugfahrt zur Arbeit und dann
wieder nach hause in meinen Pferdeheften und -bücher
gelesen. Mein Ziel war das Beste für uns herauszusuchen
und mich soweit vorzubereiten, dass ich ein junges rohes
Pferd selbst von Anfang an trainieren konnte.
So war ich ganz häppy darüber, dass es so gut mit dem Pessoa-Trainingsgeschirr geklappt hatte und wir eine Möglichkeit mehr gefunden haben.
Ich hab mit Leo sehr oft Freiheitsdressur geübt. Mit dem Pessoa konnte ich die Freiheitsdressur kombinieren und ich fand, dass Leo
in diesem Longentraining viel besser durch seinen
Körper lief.
Manchmal begann ich das Training mit dem Pessoa zum
Aufwärmen und hab ihm entweder nur das Pessoa
ausgezogen oder alles um mit Leo richtig
Freiheitsdressur zu üben.
Für die Übungen wie Volté (ganz kleine Volten), Sitzen, Abliegen und auch Steigen ist es besser ohne
dem Pessoa-Geschirr zu trainieren.
nach
oben
|
|
|
 | 1. Juli 2015
Besuch
von Bronscho, einem Sohn von Leo
Eine Extra-Galerie
hab ich Bronscho gewidmet. Er ist ein Sohn von Leo. Er
lebt in Flums.
Vielen Dank Inge, dass wir Euch besuchen durften. Und
wieder ein grosses Danke auch an Frank für seine vielen
tollen Fotos.
|
 |
 |
Bronscho
als Fohlen 1993. Wie war ich stolz auf
Leo's "Babies".
Fotos Copyright Friesenlovecoach
|
Bronscho
im Alter von 22 Jahren. Er sieht noch tiptop aus und man
sieht im sein Alter nicht an, mal von den grauen Haaren
am Kopf abgesehen.
|
nach oben
|
|
|
|
 | 26. Juni 2015
Lustige
Anektoden mit Leo: Leo und die Pferdebremse
Nach dem Bewegen in der heisseren Jahreszeit tut es dem
Pferd besonders gut, wenn ihm die Beine langsam von
unten nach oben abgekühlt werden. So genoss es auch
Leo. Sattellage erfrischen und Kopf mit dem Schwamm
abreiben, alles mit dem Handtuch trocknen, besonders die
Fesselbeugen, fertig. Wann immer es von der Temperatur
her ging, durfte er wieder zurück auf seine Weide. Ich
war noch mit "Rossbollen" (Pferdeäpfel) auf
dem Schnitzelplatz zusammenlesen, als Leo auf einmal wie
der Teufel herangaloppiert kam und mir seinen Popo
aufdringlich entgegengestreckt hatte und sich dabei nach
mir umgeschaut hatte. Nanu, was ist denn da los?, dachte
ich im aller ersten Augenblick, als er da so angerauscht
kam. Ah... ich sah es sofort als er sich umdrehte! Da
sass ihm eine riesige "Rossbräme", wie wir
Schweizer sagen, auf der Kruppe. Clever von Leo sich
Hilfe von mir zu holen! Kein Problem mein Freund.
Klatsch! - und das Ding war Matsch. Ohne sich umzudrehen
und ganz selbstverständlich zottelte Leo wieder
zielgerichtet zurück auf seine Wiese, sicherlich
erleichtert, dass der Quälgeist nicht mehr auf ihm
sitzt...
|
 |
 |
Der
junge 4-jährige Leo im Galopp freudig bockend über die
Weide 1990. Sein erster Sommer in der Schweiz.
|
Eine
Fotosession ist ganz schwer, wenn viele bissige Bremsen
über das Pferd herfallen und es ärgern.
Je nach Wetter sind sie besonders aggressiv!
|
 |
 |
Leo
gab sich trotzdem Mühe beim Fotografen einigermassen
stillzuhalten. Viele freche fliegende Biester schwirren
ihm nicht nur um seine Nase.
Copyright: Friesenlovecoach Archiv
|
Ein
heisser Sommer war das 1990. Wir sind beide gerne am
Schatten nach der Fotosession.
(war ich da noch ein junges Fräulein ;-)).
|
Die
Pferdebremse - riesige "Flugmonster", jetzt
fliegen sie wieder
Die Pferdebremsen
sind in der gesamten Paläarktis
(Karte) verbreitet.
Palärarktis = Nordseite Erdkugel von Nordafrika, Europa
und Asien.
Sie kommen besonders um Pferde- und Rinderweiden von
Juni bis August vor.
Bremsen- und Stechmückenattacken in der Rheinebene
Ich weiss noch gut als mein Grossvater von den richtig
grossen Pferdebremsen erzählt hatte. In der Rheinebene
(Oberrheinisches
Tiefland), wo ich meine Reiterferien 2x im Jahr
verbracht hatte, hatten wir eher mit den bissigen
kleineren Biestern und Schnaken (wie die Grosseltern
immer sagten, aber Stechmücken meinten) bis zum Abwinken zu tun!
Ich war so beschäftigt meinen Pferden die blutsaugenden
Biester mit einem beblätterten Ast vom Leibe zu halten, dass
ich gar nicht gemerkt hatte, wie viele Stiche ich selbst
an Armen und Beinen abbekommen hatte. Auch durch die
Reithose hindurch. Besonders am Waldrand warten sie zu
Tausenden auf ihre Opfer. Ich hatte jeweils eine heftige
allergische Reaktion mit dicken juckenden Quaddeln. Ich
habe heute noch ein paar weisse Narben vom blutigem
Aufkratzen an meinen Armen und Beinen! In den
Sommerferien war es einmal so schlimm, dass ich sogar
zur Omi's Ärztin musste. Habe Medikamente bekommen und
musste stinkige Schwefelbäder nehmen.
Schweizer "Rossbräme"
Die erste richtige grosse Pferdebremse hab ich erst
bewusst auf einen meiner damaligen Pflegepferde hier in
der Schweiz gesehen (drei CH-Warmblutstuten). Wie hatte
ich mich über das "eklige" riesige
Flugmonster erschrocken und ging in Deckung. Laut
Wikipedia sind sie "nur" 19 bis 24,5
Millimeter gross. Ich hab sie viel grösser in
Erinnerung! Ich musste erst lernen sie
"totzuschlagen" (verscheuchen funktioniert ja
leider nicht). Die ersten Pferdebremsen haben sich
vermutlich über meinen zaghaften Schlag kaputtgelacht
und sind dann davongeflogen.
Also Hand fest draufklatschen, Hand herzhaft ans Pferd
rangedrückt halten und dem Pferdekörper entlangziehen
- bis es knackt... Dann hast Du es geschafft!
Welche Mittel nützen?
Es gibt so viele Mittel, Susanne benutzt "Phaser",
Effol Bremsenmittel, auch Mittel von der Landi
(Landwirtschaftsvertriebssachen) oder Reiten mit
Fliegendecke. Sie muss verschiedene Mittel nehmen, weil
nicht alle Mittel auf jedem Friesen gleich gut wirken.
Manche schwören auf Zebrastreifen als Farbe oder
"Zebraanzug".
Danke Susanne für Deine Frage, ob es Pferdebremsen auch
in Holland gibt, nach dem ihr junger Nero wie verrückt
bockt, wenn eine auf ihm sitzt...
In Friesland kann ich mich nicht bewusst erinnern,
welche gesehen zu haben. Es windet auch (fast) immer so
leicht, ist ja nicht weit entfernt der Küste... Meine
letzten Ferien sind schon sehr lange her.
nach oben
|
|
|
 | 14. Juni 2015
Lustige Anekdoten
mit Leo - Leo und sein geliebtes Fässchen
|
 |
 |
Leos
erste Vorführung dieser Art. Leider die einzigen
Fotos "Leo mit seinem Fässchen".
Auftritt am 8. November 2001 bei "Rigolo -
tanzendes Theater". Ich als Hirtin mit meinem
"Zauberpferd", wie die Presse schrieb. Die
Scheinwerfer hatten so geblendet, dass ich (und
vermutlich auch Leo) kaum was gesehen hatten.
Copyright: FLC Archiv
|
Zirkuslektionen als
Ausgleich
Fasziniert von den vielen Pferdeshows die ich mir
gesehen hatte, hatte ich den Wunsch, dass ich Leo auch
Zirkuslektionen beibringen wollte. Damals ungefähr 1992 hatte ich angefangen mit
dem Training von Leo. Immer mehr Uebungen kamen hinzu.
Da ich kein Zirkuspodest hatte und es so was auch noch nicht einfach zu kaufen gab, hab ich unterwegs im Gelände angefangen mit ihm mit Möglichkeiten
zu suchen auf irgendwas draufklettern zu üben. Sei es abgeschnittene Baumstämme (Vorsicht, können rutschig sein!), liegende Baumstämme, Betonrampen oder Mäuerchen.
Das machte Leo sehr viel Spass. Er war ein eifriger gelehriger Schüler und
wollte gar nicht gerne runterkommen, wenn er etwas erklettert hatte und von oben runtersehen
konnte. Ich hatte zuhause ein kleineres Fass, eigentlich für
Blumen gedacht damals. Es hatten noch keine zwei Hufe Platz. Mein Vater hat daraufhin die obere geschlossene Seite mit Holz verstärkt
bzw. erhöht. Und schon konnte es los gehen mit dem Training. Ich stellte also das Fass auf festem Boden auf den Vorplatz und führte Leo hin. Kurz schnuppern, ein Huf draufstellen
und schon drückte Leo ab und stand mit einem Huf auf dem
Fass und balancierte. Ich hatte so Freude, dass Leo immer so fleissig alles mitmacht. Bravo Leo!
Manchmal kippte das Fass weg, wenn er zuviel Schwung genommen
hatte, vor allem auf dem weichen Schnitzelplatz. Das schreckte ihn aber nicht ab. Er lernte sogar das Kippen mit der Hinterhand
auszugleichen. Er liebte sein Holzfass und wann immer ich dieses für ihn bereitstellte bzw. am Bereitstellen war, mochte er fast nicht warten.
Stolz schaute er von oben runter und genoss die neue
Perspektive. Er lernte sogar mit den Hinterbeinen um das Fass herumzugehen,
gleichzeitig auf einem Vorderbein zu drehen, während er das andere Vorderbein in die Luft streckte während ich unter ihm mehrmals hindurchging.
Rigolo - Tanzendes Theater "Bazar der
Kulturen", Leo Gaststar vom Samstagabend
Von Leo auf seinem Fässchen hab ich nur Schnappschüsse
von diesem Abendauftritt vom
8. November 2001, welche mir von einem heute sehr berühmten Artisten
überreicht wurden. Von Mädir Eugster Rigolo, von Rigolo, Swiss nouveau cirque, wie seine Gruppe heute heisst.
Er und seine Lebenspartnerin Lena Roth haben mich damals beim Training
per Zufall entdeckt und hatten mich gefragt, ob ich Lust hätte mit meinem herrlichen Pferd zusammen bei
Bazar der Kulturen von "Rigolo - ihrem Tanzenden Theater" aufzutreten. Ich
kannte die Gruppe damals noch nicht. Lena und Mädir
hatten diesen "Bazar der Kulturen" an 6
Abenden mit diversen Gastkünstlern geplant und wollten mich
und Leo gerne dabei haben. Ich sollte als Hirtin
gehen, die mit ihrem Pferd im Park spazieren geht und
Kunststücke zeigt - "Pferdezauber", nannten
sie es. Wir durften die Samstagabendshow im alten Park
mit den grossen Bäumen in Wattwil-Bunt eröffnen. Die Zeitungen haben
über uns berichtet mit Foto.
Zeitungen berichten
Der Toggenburger schreibt: Mit einer lodernden
Fackel in der Hand, im hellen Cape mit Kosackenstiefel
und Hut zog Petra S. von Känel mit dem schwarzen, zu
Hochglanz gebürsteten Hengst Leo in den Ring unter
den alten Parkbäumen ein. Wattwil. So begann das
Programm des Bazars der Kulturen am Samstagabend im
Park des ehemaligen Altersheim Bunt.... Ein
prachtvolles Pferd. Petra S. von Känel gab mit
ihrem Friesenhengst Leo nicht nur ein schönes Bild
ab. Das prachtvolle Pferd mit dicker, langer,
gepflegter Mähne und dem Schweif, der fast bis zum
Boden reichte, vollführte kleine Tänze, legte sich
auf Befehl hin und setzte sich auf, stieg mit den
Vorderfüssen auf ein Fass. Der Park des früheren
Altersheims, wo die alten Bäume theatralisch
ausgeleuchtet wurden, das raschelnde Laub und die
alten Gebäude mit bröckelnden Putz gaben eine
stimmungsvolle Kulisse für die Pferdedressur ab.
Die Toggenburger-Nachrichten berichten: Nach
der sehr gut besuchten Eröffnung vom letzten
Freitagabend... führte in der Samstagvorstellung
Petra S. von Känel aus Bazenheid als Erstes eine
zauberhafte Geschichte vor mit ihrem schwarzen Hengst
Leo, Aschenbrödel und das Zauberpferd? Die Kleinen
und kleinsten Besucher jedenfalls standen gebannt am
Zaun der Freiluftmanege und beobachteten fasziniert,
wie im fahlen Schein der Lichter in Büschen und
Bäumen die Prinzessin mit ihrem glänzenden schönen
Ross sprach und Kunststücke vollführte...
Leider hab ich selber nur jeweils eine Fotokopie der
Zeitungsberichte mit den schönen Fotos. Auf einem
Foto macht Leo brav sitz und ich knie vor ihm und
belohne ihm. Und beim zweiten Bericht steht Leo auch
auf dem Fass mit dem Text darunter: Märchenhaftes
wird wirklich: Petra von Känel als Prinzessin mit
ihrem Hengst Leo...
Hier die kleine Fotogalerie
vom Auftritt 2001 (neu überarbeitet mit 300 x 225
Pixel-Fotos).
Zirkuspodeste kaufen
Heute kann man solche Zirkuspodeste fertig kaufen. Zum Beispiel auf der Website
von Showpferd.de. Sie fertigen für Euch ein solches
stabiles kippfreies Zirkuspodest in zwei Grössen an.
Auch viele begeisterte Kunden berichten, dass ihre Tiere fast nicht mehr runter wollen, wenn sie einmal darauf sind.
Vielleicht ist das auch für Euer Training eine Idee?
nach oben
|
|
|
 | 14. Mai 2015
...
und weil es so schön war, noch einmal eine Geschichte
mit Leo
lustige Anekdoten
mit Leo - Leo steigt Treppe hoch
|

und
plötzlich stand Leo neben mir vor der Haustüre
|
 |
   |
Leo
entdeckt andere Pferde
|
Leo
muss die Treppe wieder runtersteigen
und stolpert am letzten Tritt.
|
Zum
Logo an der Wand. Damals gehörte dieses noch zum
alten Deutschen Friesenpferdeverband,
bevor der DFZ gegründet worden ist. Der FPZV hatte
das Logo dann "übernommen".
Das schöne Schild mit Email-Legierung verschwand dann
bei mir im Archiv.
Heute steigen die beiden "FPS"-Friesen bei
mir an der Wand... und die bleiben auch.
|
Meinen 4-jährigen Leo hatte ich gerade erst ein halbes Jahr lang. Am 22. Oktober 1990 hatte ich einen besonderen Ausritt unternommen.
Ich bin von unserem Stall in Bazenheid zu mir nach hause geritten. Das liegt ein paar Dörfer weiter ins Toggenburg rein.
Der Ritt ging über steile Strecken. Ein Nadelöhr war der schlecht gesicherte, schwindelerregende
und steilabfallende Felswandweg bei Lütisburg mit den gefährlichen Regenrinnen aus Eisen. Tritt das Pferd auf diese Regenrinne, rutscht das Bein sofort weg.
Hufeisen auf Eisen verträgt sich nicht, vor allem nicht in der Schräglage, auch dass hatten wir schon erleben müssen.
Die Strecke hatte mich schon einiges an Adrenalin
gekostet!
Die einzige nächste Möglichkeit damals auf die "andere Seite" zu kommen, weil es die Strassenerweiterung damals noch nicht gab.
Dann ging es über eine Brücke und auf der anderen Seite den Wanderweg wieder sehr steil
bergauf unter der bekannten Guggenlocheisenbahnbrücke
unten durch (Foto,
Haus rechts, da führt die Wanderstrecke vorbei,
beachtet den Höhenunterschied zum nächsten Haus).
Den schwierigen Ausritt hatte er so gut gemeistert, dabei ritt ich ihn ja erst seit einem halben Jahr.
Leo wurde beim Vorbesitzer auf Turnieren gefahren und wurde von ihm für die Hengstkörung 1990 vorbereitet.
Was für ein Vertrauen hatte das junge mutige Pferd in mich.
Ich freute mich meinen damaligen Mann Peter mit einem Besuch mit Leo zu überraschen.
Er war schon damals mit seiner Spielkonsole vor dem Fernseher nicht wegzubekommen. Ich ritt auf den Garagenvorplatz. Der Hauseingang liegt einen halben Stock höher.
Soll ich Leo vor der Garage am Knauf anbinden oder wie weit reichen eigentlich die Zügel? Ich bin dann die Treppe hochgelaufen, das Zügelende in der Hand.
Aber ehe ich mich versah, tapp - tapp - tapp, mit dem hatte ich nun gar nicht gerechnet, lief Leo mir nach und stand dann auch schon neben mir vor der Haustüre.
Ich musste so lachen und war so stolz auf meinen Leo.
Als ich dann geläutet hatte und Peter mir die Türe
öffnete, hatte ich mich köstlich über seinen Gesichtsausdruck amüsiert.
Ich bekam zu trinken und ich mag mich erinnern, dass er uns eine Schüssel Popcorn brachte.
Ich liebe frisch gepoptes Popcorn und das war die erste Schüssel, die ich mit Leo geteilt hatte. Peter
hat seine Kamera geholt und noch ein paar Fotos von uns gemacht.
Doch jetzt war der Rat gross. Wie bringe ich Leo wieder die Treppe runter? Ich hatte ganz schön Angst, dass er sich einen Beinbruch holen könnte. Es half alles nichts, Leo musste die Treppe wieder runtersteigen.
Ganz vorsichtig versuchte ich ihn Schritt für Schritt herunterzuführen. Das gelang auch bis auf den letzten Tritt, wo er doch noch gestolpert ist. Aber nichts passiert zum Glück!
Wir konnten uns wieder auf dem Heimweg zum Stall machen und ich freute mich schon auf die Fotos, denn damals musste man die Fotos noch via Negativen entwickeln lassen.
nach oben
|
|
|
 | 12. Mai 2015
Anekdoten
mit Leo - ein Tagesausritt im Frühling mit Leo und Goldie
|
 |
Claudia
mit ihrem Goldie und ich als "Don Juan" (als
Mann verkleidet) mache meiner "Angebeteten"
einen Heiratsantrag auf Knien. Wir spielen die
Geschichte für eine Hochzeit im Frühling. Leo kann
dem verlockenden ersten Gras nicht widerstehen und
nascht als sich ihm die Gelegenheit bot ;-).
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Ich hatte mit Claudia und ihrem Palominopony einen
Tagesausritt zu ihren Eltern unternommen. Wir ritten von Bazenheid
in Richtung Sirnach mit dem Ziel Wittenwil. Das liegt in Richtung
Winterthur. Mit dem Wetter hatten wir
Glück und Leo verstand sich sehr gut mit Claudias Palominopony Goldie, sein kleiner Freund. Wir waren zum Mittagessen eingeladen,
Claudia's ganze Familie hatte sich versammelt. Auch ihr Bruder, der
wirklich wie ein Doppelgänger von Tom Cruise aussah, mit seiner Frau.
Ich konnte es kaum glauben, als ich ihn sah. Wirklich
ein Doppelgänger!
Claudia's Vater hatte seinen
Materialanhänger mit Heu gefüllt und wir konnten unsere Pferde je gegenüber mit Strick und Halfter
anbinden. Wir gaben unseren Pferden noch frisches Wasser und somit waren unsere Vierbeiner versorgt.
Die Sättel liessen wir drauf. Claudia kontrollierte zwischendurch, ob alles ok
ist mit unseren Pferden.
Nach einer ganzen Weile ging ihr Vater raus und als er wieder reinkam meinte er ernüchtern. "Goldie ist noch da,
aber Leo ist weg." Da er das so cool gebracht hatte, lachte ich und hielt es für einen Witz. Ich ass ruhig weiter und
Claudia meinte; "Wetsch nöd go luege?" Ich meinte: "Sicher
nöd..". Claudia wurde nervös und meinte, "Wenn ich Du wäre, ich würde nachsehen gehen". "Dein Vater hat sicher einen Witz gemacht, wieso sollte Leo weg sein". Claudia: "Mein Vater macht keine solchen Witze".
Jetzt war mir nicht mehr wohl. Ich bin schnell aus meiner Ecke hinter dem
Esstisch vorgekrochen und flitzte raus.
Tatsächlich, mein Leo war nicht mehr da! Da war mein Schreck aber gross! Leo stand wirklich nicht mehr am
Anhänger. Mein Pferd war weg! Mein Herz klopfte fest und ich rannte auf die Quartierstrasse raus.
Ein ganz weites Stück weiter unten sah ich Leo. Er frass gemütlich langes Frühlingsgras am Zaun entlang.
Er muss sich schon eine ganze Weile losgerissen haben,
denn die Fressstrecke war schon ein ganzes Stück! Ich entdeckte, dass Leo um jede Tulpe sauber herum gefressen
hatte. Da musste ich schon schmunzeln, weil es lustig
aussah. Schade, hatte ich keine Kamera dabei.
"Aber Leo, was hast den Duuu gemacht!"
Leo begrüsste mich und tat so, als hätte er nichts Verbotenes gemacht.
Mit schnellem Blick kontrollierte ich Leo's Fell. Wie war ich froh,
es ist nichts passiert! Die Zügel hatte ich zum Glück so verschnallt, dass er nicht draufstehen konnte.
Aber warum konnte sich der Hengst losreissen? Leo trottete ganz brav hinter mir her,
immer noch einen dicken Grasbüschel kauend. Als ich Leo wieder angebunden hatte, wollte er Goldie mit seiner Nase begrüssen.
Und dann sah ich was passiert war.
Als Leo seinen Kopf zu Goldie gestreckt hatte, kam der Panikhaken direkt über
die Eckkante und klickte auf! Schwups, so schnell konnte sich der Panikhaken
also lösen. Im Problemfall soll er das ja auch tun.
Schnell hab ich die Länge vom Strick neu angepasst.
Jetzt ging es. Wie brav von Leo, er hätte auch in die andere Richtung nach Hause laufen können. Aber nein, er suchte lieber das wirklich nächste
Gras und lief nicht zur grosse Wiese vor dem Quartier.
Nach dem feinen Essen hatten wir keine Ruhe mehr um
lang zu sitzen und wir ritten dann wieder gemütlich nach
Hause.
Das war ein besonderes Erlebnis, das ich nicht wieder
vergessen werde...
nach oben
|
|
|
 | 28. Februar 2015
Anekdoten
mit Leo - Leo liebte Schnee
|
 |
 |
Leo steht
hier auf
der oberen Weide. Im Alter packte ich Leo gerne mit
einer Decke ein.
Leo wartet schon auf mich - ich komme gleich....
|
 |
 |
Auf dieser
Weide bekommen die Pferde Obstäste zum Knabbern.
Danach bleibt nur ein Gerippe zurück und teils liegen
sie dann über die ganze Weide verteilt. Anscheinend
macht es Spass mit den Ästen zu spielen.
Leo wird oft auf diese Weide gebracht, sie liegt
wenige Schritte von seiner Boxe entfernt. Leo sieht
mich und kommt zu mir her. Er kam mich immer
begrüssen, aber so waren natürlich keine Fotos mehr
möglich.
|
Ich ging mit Leo gerne
"spazieren", also ausreiten mit Spazieren kombinieren.
Unser eigentliches grosses Ausreitgebiet lag hinter dem Hügel
von Bazenheid Richtung Kirchberg bis Wil SG. Also zuerst vom Stall
her alles bergauf (das gibt Mukies) und dahinter lag
unser sehr grosses Ausreitgebiet. Ein schönes
Wandergebiet mit viel hügeligem Gelände, teils recht
steile Wege und spannend. Auf dem Nachhause weg bin ich auf dem
letzten Hügel über Bazenheid gerne abgestiegen und hab Leo an die Hand genommen.
Ich musste mit ihm dann durchs ganze Dorf bis wir
wieder zuhause im Stall angekommen waren. Wenn ich
abgestiegen bin; Zügelende in die Hand und vorangelaufen (nicht
nahe am Kopf führen, wie man es früher gelernt hatte).
Da ich der Chef bin laufe ich vor und Leo lief mir mit gesenktem Kopf nach.
Eine schöne absolut entspannte Sache. Ich machte mir gerne den Spass die Wegesseiten zu wechseln, oder bleib einfach mal stehen. Wie ein "Hund" lief er mir nach, hielt brav an (er musste lernen
schnell zu reagieren, dabei nicht zu schlafen und den Abstand zu wahren).
Kann mich erinnern an unseren letzten gemeinsamen Winter. Leo trug seine gefütterte
blaue Decke. Auf das Alter hab ich gemerkt, dass ihm das
Eindecken gut tut. Leo hatte auch immer ein wunderschönes dichtes Winterfell, gleichmässig und tiefschwarz.
Ich wurde ganz früher, bevor ich ihn eingedeckt hatte
schon oft gefragt, ob ich ihn dann scheren würde,
weil er kein so "langgrobhaariges" Fell
bekam wie es andere Friesen haben. Nein, wir haben ja
auch genügend Zeit bis nach hause, dass er nicht
verschwitzt heimkam. Zudem hatte Leo eine super
Kondition, durch unser anstrengendes hügeliges
Gelände. Mit ihm konnte man lange Bergtraben machen,
Leo war fit!
Durch das Eindecken wurden seine Nieren schön gewärmt. Das tut uns ja auch gut.
Ich hatte das Gefühl, dass er weniger steif war
damit.
Wälzen an der Hand im Winter
Leo hatte so Freude am Schnee. Ich hab dann für uns gute Stellen ausgesucht und
die Longe dann verlängert. Ich hab ihm dann mit der Hand den Weg gewiesen und schon verstand er.
Das war so schön, diese Verständigung zwischen uns. Leo hatte sich mehrmals an die verschiedenen Stellen des
Weges auf den Boden gelegt und hat freudig "grunzend" gewallt und das an der Hand neben mir. Soviel Vertrauen hatte er zu mir! Macht ja auch nur ein Pferd,
das weiss, dass er seinem "Herrn" vertrauen kann und
ihm nichts geschieht. Wenn er wieder aufstand und sich
kräftig geschüttelt hatte, brauchte ich nur
"Leo komm'" sagen und weitergehen. Dabei verkürzte
ich die Longe wieder während dem Gehen und Leo gesellte sich
brav im Schritt wieder zu mir. Nie kam es ihm in den
Sinn herumzurennen. Alles war wie selbstverständlich.
Auslauf hatte er ja mehr wie genug. Er durfte immer
einen halben Tag draussen sein auf der Weide oder auf
dem Schnitzelplatz, je nach Wetter und
Bodenbeschaffenheit. Jeden Abend nach der Arbeiten
haben wir Zeit zusammen verbracht. Vom Ausreiten,
Kutsche fahren, Dressurreiten, Showtricks
einstudieren, longieren oder verschiedene
Bodenarbeiten bis eben "nur spazieren". Wir genossen das, warum den immer ein Pferd reiten "müssen"?
Einfach Zeit geniessen und dem Reiter schadet es gar nicht, wenn er sich mal anders bewegt. Und für die Beziehung Pferd-Reiter tut es auch gut und festigt sich.
Ich fand das so lustig zum Zuschauen, wenn er sich
genüsslich am Boden gewallt hat und manchmal
aufstand, einen Meter weiter ging und dann erneut
wallte. Leo war schlau genug um nicht so zu
"kreiseln" wie er es auf dem Schnitzelplatz
machte (sonst hätte er sich eingewickelt).
Leider war das Fotohandy damals noch nicht erfunden (alles vor 2004). Und eine eigene Digitalkamera hatte ich damals auch
noch nicht. Die grosse (schwere) Digitalkamera gehörte dem Geschäft und ich hab mir das Teil nur ab und zu
ausleihen dürfen. Damals waren die Dinger ja noch unglaublich teuer!
Schade konnte ich die vielen schönen Erlebnisse mit
Leo nicht alle aufnehmen. Ich hab die Erinnerungen aber fest
in meinem Herzen gespeichert.
nach oben
|
|
|
 | 22. Februar 2015
Endlich ein ganz
langer Wunsch erarbeitet -
Blogs über Leo und die Friesenlovecoach
Habe nun alle Blogs zusammengetragen, welche Leo
betreffen oder meine Website.
Wenigstens die Einträge, die sich lohnen nochmals zu
zeigen,
Als nächstens wird es noch ein Archiv geben, welches
nach Titel und Datum die Einträge besser zu finden
sind. Oft suche ich mich selber "fusselig",
bis ich ein alter Eintrag finde.
Mit einem Archiv wird es besser zu finden sein. Euch
auch viel Spass beim Nachlesen!
|
|
|
 | 22. Februar 2015
Leos Gedenkwand
Das erste eigene Pferd ist und bleibt immer etwas ganz
besonderes. Ich stehe im Gang mit Blick auf Leo's
Gedenkwand. Hinter mir das Treppenhaus und links
geht's in die Stube, wo das Originalbild von Leo's
Auge hängt. Das geschenkte Bild hat einen ganz
besonderen Platz erhalten. Noch mehr Fotos dazu könnt
ihr in meinem privaten Blog sehen/nachlesen. Nochmals
ganz lieben Dank an Fan Rebi und Künstlerin Caro,
welche mich mit dem wunderschönen Bild von Leo
überrascht haben. Das Bild passt perfekt zu Leos
grosser Gedenkwand. Den auch diese ist mit einem
Silberrahmen eingefasst. Privater
Blog.
nach oben
|
|
|
 | 7. Februar 2015
Dein
Friese in Kunst - gemalt in Pastell?

Bild in Pastell -
Auge von Leo út de Polder
V026 (1986 - 2004, Mark 232P x Fokke 217)
Copyright Caroline Forster - AcrylDesign /
Copyright Friesenlovecaoch Archiv
Gestern erreichte mich ein Überraschungspaket von
einem lieben Fan als Dankeschön für die ganzen Jahre
der Unterstützung. Rebecca Allemann hat ein Foto von
meinem Leo bei Caroline
Forster (DE) malen lassen. Ist das Bild nicht der
HAMMER? Caroline Forster hat ein grosses Talent in
ihren Bildern den Tieren Leben zu geben.
Dem Paket anbei lag eine liebe Dankeskarte, in "Schwiizerdütsch
in Dialekt".
Vielen Dank Rebi, das hab ich doch
alles sehr gerne für Euch getan. Ich mag mich noch
gut erinnern, als Du die Abstammung von Steade
vor Deinem Kauf "überprüfen" lassen hast.
Ein Beartsohn mit schöner Abstammung!
Es ist toll zu sehen, wie schön ihr zum Team geworden
seid und wie viel Freude Du mit Deinem Pferd täglich
erlebst. Weiterhin alles Gute! Auf meinem Blog werde
ich Euch demnächst den Platz verraten, wo das
wunderschöne Bild bekommen hat.
Portrait
Steade van de Katshaar hoeve
AcrylDesign
- Künstlerin Caroline Forster
nach oben
|
|
|
|
 | 26. Januar 2015
Schwarze
Perlen unterwegs - Countdown zur Pferdeshow
Apassionata
...
Kleine persönliche Geschichte zur Apassionata
Ich liebe gute Pferdeshows. Damals gab es teils
mehrmals im Jahr Gelegenheiten, eine schöne
Pferdeshow zu sehen. Die weiteste Show fand für mich alle
zwei Jahre in Essen statt, die Equitana Hop Top Show
oder Offenburg mit der EuroCheval (Süddeutschland). Ich freute mich,
als die erste Apassionata in die Schweiz kam. Als ich
noch im Friesenshowteam von meiner damaligen Freundin
mitgeritten bin (auch ihre Website gemacht hatte),
sind wir Mädels mehrmals gemeinsam mit einem Bus nach
Basel hingefahren. Das war eine schöne Zeit.
Als ich bereits im Rollstuhl war, hab ich als Überraschung
von meinem Arbeitgeber zwei Karten geschenkt bekommen.
Frank hatte mich begleitet und leider musste er die
zweite Hälfte fast alles an der frischen Luft
verbringen. Frank ist sehr starker
Pferde"haar"allergiker (Pferde in der Arena
genügt bereits leider) und hatte seinen Spray
vergessen. Für Rollstuhlfahrer gab es eine schöne
Plattform und wir konnten gut sehen. Leider wurde
scharf darauf geachtet, dass niemand mit einer Kamera
reinkam und aufzeichnen könnte (ich glaube, er musste
die Kamera zurück ins Auto bringen oder gar abgeben).
Hätte er ja eh nur für mich gemacht. Heute wo jeder
ein Handy hat, unmöglich. Denke, es war im Jahr
Anfang 2008. Es war noch eine Zeit, als ich viel
fitter war. Zum Glück gibt es YouTube...
Wenn es Euch möglich ist, schaut Euch die Pferdeshow
an. Es lohnt sich, für ein paar Stunden in eine
andere Welt "zu schweben".
nach oben
|
|
|
 | 27. November 2014
Eine Kette
aus Leo's Schweifhaaren
Wie hab ich mich gefreut, als Frank Leo's
Schweifhaare doch noch im Keller gefunden hatte.
Wir hatten sie sehr gut versorgt, weil Frank sehr
stark auf Leo's Schweifhaare mit seiner Pferdeallergie
reagiert hatte. Ich dachte schon, ich hätte sie doch
entsorgt. Horseartcreations
(Annemarie Weber) hat mir aus Leo's Schweifhaaren aus
4 Strängen eine Kette geflochten. Eigentlich gehört
dazu ein "Silberhalbmond". Ich hatte jetzt
aber die Idee, ich könnte unseren "symbolischen
Verlobungsring" tragen - das sieht doch gut aus!

Eine geflochtene Kette aus Leo's
Schweifhaaren
Copyright Friesenlovecoach
nach oben
|
|
|
 | 11. November 2014
Lustige Anektoden mit Leo
- Die Hotdog-Story

Schnappschuss; Leo mag Kinder und Kinder lieben Leo
Copyright Friesenlovecoach
Ich war mit Leo unterwegs, einen unserer üblichen
Halbtages-Ausritte. Ich kam an dem grossen
Einkaufscenter bei Wil-Rickenbach vorbei. Ich ritt hungrig
über den grossen Parkplatz bis vor den Eingang des
Einkaufscenters. Damals stand dort ein Imbiss-Wagen.
Ich stieg ab. Wir verursachten einen grossen Menschenauflauf. Immer mehr Leute standen um Leo herum, staunten und wollten streicheln. Das gefiel Leo sehr.
Es machte ihn stolz und er genoss die Aufmerksamkeit. Er stand wie eine Eins still und machte keinen falschen Schritt.
Er mochte sehr gerne Kinder und hielt dann auch seinen Kopf tiefer runter, damit die Kleinen streicheln konnten.
Mein Magen knurrte und ich hatte zum Glück noch ein paar Franken in meiner Reithose dabei. Ich
bestellte einen Hotdog gegen meinen grossen Hunger. Die Verkäuferin fragte: Und was möchte das Pferd bestellen? Ich sagte im Scherz, der kann ja einen Bissen von meinem Hotdog haben.
Die Leute lachten. Ich bekam meinen Hotdog mit Ketchup von der netten Verkäuferin überreicht.
Hungrig nahm ich den ersten Bissen. Die Leute reagierten
sofort - und das Pferd? So hielt ich Leo den Hotdog
"scherzeshalber" hin. Leo holte kurz etwas Schwung und der
GANZE Hotdog verschwand in Sekunden im Pferdemaul. Ich hielt ganz verdattert nur noch den unteren Zipfel Weissbrot in der Hand.
Dabei hatte ich es umgekehrt gedacht. Mein Gesicht hätte bestimmt ein herrliches Foto abgegeben!
Leo schmatzte und frass tatsächlich genüsslich MEINEN ganzen Hotdog. Da ich kein Geld mehr hatte, konnte ich mir auch keinen zweiten Hotdog mehr kaufen.
Leider bekam ich auch keinen weiteren Hotdog geschenkt. Ich musste mich weiter hungrig auf den Weg machen. Ganz dumm gelaufen.
Zum Glück bekam Leo keine Kolik.
nach oben
|
|
|
 | 21. Oktober 2014
Das ist
Leo's alten Pferdepass von 1991

Copyright Friesenlovecoach
Das Foto zeigt Leo's alten
"Pferdepass" von 1991, damals noch als
"Turnierpass" für Veranstaltungen (Schweiz. Verband für
Pferdesport, FN). Seit dem 1. Januar 2011 gelten
spezielle Regeln mit dem Equidenpass und der
Tierverkehrsdatenbank (TVD) in der Schweiz - siehe agate.ch
nach oben
|
|
|
 | 18. Oktober 2014
Anekdoten
mit Leo - Leo liebte Vanilleeis

Leo mit seinem kleinen Freund
Goldie
Copyright Archiv Friesenlovecoach
Wir hatten wieder einmal mit Claudia und ihrem eleganten Palominowelshpony Goldie zusammen einem langen Tagesausritt unternommen.
Dieses Mal kam auch ein Mädchen aus demselben kleinen
Privatstall mit (3 Pferde), wo auch Claudia ihren Goldie einstellen durfte.
Das Mädchen durfte die peppige Connemaraschimmelponystute Samira reiten, welche dem alten Mann, dem Stallbesitzer gehörte.
Leo reagierte nie auf Samira. Es war ein herrlicher Sommertag und die Tour wurde viel länger, da wir einfach "der Nase lang" ritten sind, wie es uns gefallen hatte.
Wir wohnen in einem herrlichen Wanderreitgebiet, welches extrem weitläufig und hügelig ist. War ich mit Leo unterwegs, hatte ich nie auf die Uhr gesehen. Wozu auch.
Einfach die Zeit geniessen. Es dauert eben solange es dauert!
Besonders, wenn wir neue Reitwege ausprobiert hatten. Der Heimritt wurde daher auch sehr lange. Wir brauchten dringend eine Pause für uns und unsere Pferde. Unterwegs hatten wir schon unseren Pferden
an einem Brunnen etwas frisches Wasser gegönnt und auch unsere Arme und das Gesicht abgekühlt.
Ah das tat gut. Doch so eine Kühlung von innen wäre
auch sehr schön! So hatten wir einen Halt in dieser Gartenwirtschaft beschlossen und hatten alle
riesige Lust auf ein grosses Eis!
Alle Sechs freuten sich über diese willkommene Pause.
Die Pferde hatten wir mit in die Gartenwirtschaft an den Schatten nehmen müssen, weil es einfach keine Anbindemöglichkeiten gab.
Die Bedienung war damit einverstanden und auch die drei Gäste
mit ihrem Hund. Sie fanden es eher sehr amüsant. Pferde in der Gartenwirtschaft hatten sie noch nie gesehen.
Wir Mädels hatten uns etwas zu Trinken bestellt und uns auf den Glacécup (Eisbecher) gefreut.
Die Pferde waren wirklich dankbar für die Pause an diesem doch sehr heiss gewordenen Sommertag.
Sie hatten sich ganz relaxed hingestellt mit dem Hinterbein "auf Kipp parkiert" und auch die Pferdegesichter sprachen "danke für die Pause".
Als dann unser Eisbecher kam, hatte Claudia ihrem Goldie etwas vom Vanilleeis abgegeben. Ob das Leo auch gerne hat? So bekam auch Leo etwas ab davon.
Genüsslich leckte er seinen Stückchen Vanilleeis. Das
Mokka-Eisstück mochte er nicht so gerne, lieber nochmals etwas vom
Vanilleeis!
Als ich dann wieder einmal einen Tagesausritt gemacht hatte, dieses Mal war ich alleine unterwegs, hatte ich wieder an
einer Gartenwirtschaft einen Halt gemacht. Die Bedienung kam und fragte mich, was ich bestellen möchte. "Eistee und einen Vanilleglacécup". Sie meinte
dann im Scherz, was möchte ihr Pferd bestellen? Ich meinte dann: Er liebt Vanilleeis. Und es ging auch gar nicht lange bekam ich meine Bestellung serviert, meinen Eistee, den Vanilleglacécup und ein Extratellerchen
mit einer Kugel Vanilleeis für Leo. Natürlich hatte Leo seine Kugel Eis ganz freudig genüsslich
weggeschleckt. Ich hab mich schon sehr darüber amüsiert, doch solche
"Schleckereien" sollen aber die absolute Ausnahme bleiben wegen der Milch und dem Zucker!
Eis für Hunde
In Deutschland gibt es mittlerweile schon Eisverkäufer, welche sich auf Eis für Hunde spezialisiert haben. Auch hier können Herrchen und Frauchen
mit ihrem Liebling ein Eis schlecken gehen. In der Sendung von VOX mit "Hundkatzemaus" haben sie gerade letzthin wieder einen Beitrag dazu ausgesendet.
nach oben
|
|
|
 | 14. Oktober 2014
Vier
Freunde und eine aussergewöhnliche Freundschaft

Leo mit seinem kleinen
Freund, dem Palominowelshpony Goldie
Viele grossartige Ausritte verbinden uns.
Copyright Archiv
Friesenlovecoach
Die Geschichte ist damals das erste Mal im Friesen-Magazin
April/Mai/Juni 1996
(Heft 1, Redaktion von Carmen Susenburger) erschienen.
Auch das Tovero-(Online)-Magazin interessierte sich
damals für unsere Friesengeschichte.
Vier
Freunde und eine aussergewöhnliche Freundschaft
Es geht um die Erzählung an einem trüben Wintertag,
als ich in Gedanken versunken an die verschiedenen
Erlebnisse mit Leo und unseren beiden Freunden Claudia
und ihr Palominowelshpony Goldie denke. Wir haben sehr
viele Jahre Tagesritte damals unternommen. Goldie
hatte sich jeweils ganz an Leo gepresst, wenn ihm was
ungeheuerlich vorkam. Leo gab ihm Sicherheit. Claudia
hatte Goldie damals als junge Jugendliche gerettet und
ihr ganzes Taschengeld investiert. Goldie dankte es
ihr mit einem sehr hohen Alter.
Da Claudia mit ihrem Goldie in einem anderen Stall zu
hause war, hatten wir die beiden oft abgeholt. Es war
ja kein grosser Umweg in unser Ausreitgebiet. Auf dem
Heimweg haben wir uns schon im Dorf getrennt. Wir
haben den beiden jedoch oft gegönnt, dass sie sich
noch abschnuppern und lecken durften zum "Tschüss-Sagen".
Wichtig ist der Winkel, wie die Pferde zueinander
gestellt werden. Falls Goldie doch mal das Vorderbein
gehoben hat, ist der "Schuss" in die Luft
gegangen.
nach oben
|
|
|
 | 13. Oktober 2014
Friesenhaltung:
Petra, wie hast Du Leo gehalten und gefüttert?
(II)

Leo geniesst eine
kalte Dusche an einem heissen Sommertag 1990.
Copyright Friesenlovecoach
Schnitzelplatz
Den halben Tag war Leo auf dem Schnitzelplatz resp.
auch auf der Weide, wenn es das Wetter zugelassen hatte.
In der heissen Sommerzeit war er in der Nacht
draussen.
Den Schnitzelplatz, den ich auch zum Training
(Longieren, Showtrick etc.) benutzt hatte, musste Leo
auch mit den anderen 3 Pferden teilen. Zwei Stuten und
jeweils einen Wallach.
Leo durfte auf seinem geliebten Schnitzelplatz am 21.
September 2004 über die Regenbogenbrücke gehen. Im nächsten
Frühling dann 2005, baute der Stallbesitzer einen richtigen
Reitplatz. Schade für
uns. Ich hatte all die Jahre darauf gewartet.
Reitplatz
Geritten sind wir im nahen Nachbarshof, der im Dorf
oben steht.
Die Besitzerin hat einen Reitplatz, wo ich mich für
ein paar Jahre eingemietet hatte. Nicht immer durfte
ich ihn benutzen. Oft nur die Hälfte, weil sie
Voltigetraining mit den Kinder machte.
Entwurmungen
Hatte ich damals 4x im Jahr gemacht mit 4 verschiedenen
Mitteln, damit sich keine Resistenz der Würmer bilden
kann. 2 Teure und 2 günstige Präparate. Darüber hatte
ich penibel einen Kalender geführt und hatte es mit dem
Quartalsrhythmus sehr ernst genommen.
Wenn ich heute entwurmen müsste, würde ich es so wie
Lars machen mit den Kotproben nehmen vorher. Das war
früher nicht üblich. Wissensstand: Es hiess, bei mehr als 3
Pferden im Bestand, sollte man 4x entwurmen im Jahr.
Daran hatte ich mich gehalten.
Als Leo in die Schweiz kam
Als ich Leo importiert hatte, hatte ich sofort im Kot
ein Bandwurmstück gefunden. Mein erster TA glaubte
mir nicht! Ich hatte dann auch eine Kotprobe machen
lassen auf Bandwurmbefall und tatsächlich! Er
hatte sich einen Bandwurm eingefangen. Ich musste
spezielles Entwurmungsmittel aus Deutschland kommen
lassen, weil es das in der Schweiz nicht gab, weil der
Bandwurm ausgestorben sei, hiess es. Auf jeden Fall
wurde er diesen los mit zwei oder drei gezielten
Entwurmungskuren.
Tierarzt
Impfen 1x im Jahr und Zahnkontrolle! Machte mein
spezialisierter Pferdetierarzt. Finde ich ganz
wichtig, wird oft vergessen. Erst im Alter hatten sich
ganz kleine Spitzzähne gebildet und mussten
runtergeschliffen werden. Er bekam eine Maulsperre auf
und der Zahnarzt arbeitete von Hand mit der grossen
Feile und später mit der elektrischen
Schleifmaschine. Und alles ging OHNE Betäubung. Auf
Vertrauensbasis zwischen Mensch und Pferd.
Auch hatte Leo im Alter besonders schöne Zähne und
bekam viel Lob vom Tierarzt. Der Tierarzt lobte auch
immer die gute Erziehung von Leo. Betreffend
Tierarztkosten war Leo ein sehr dankbares Pferd.
Ausser den Jahresimpfungen, Zahnkontrolle/Check und
Wurmkuren hatte ich sonst praktisch kaum TA-Kosten mit
ihm.
Hufschmied
Der Hufschmied kam alle 8 Wochen zu uns. Ich hatte
zwischen dem Hufeisen und dem Huf eine spezielle Sohle
einnageln lassen. Eine No-Shock-Sohle. Angefangen
hatte
ich mit den Sohlen in einer Wintersaison. Die No-Shock-Sohle
nimmt die Schwingung vom Eisen auf. Im Sommer Schutz
von Steinen/Aspalt und im Winter Schutz vor dem
Schnee. Damit kann ein Pferd super im Schnee laufen
und es gibt keine Stollen. Leider hab ich kein
Foto gefunden, wo man die Sohle gut sieht (erste Jahre
war sie braun und später popig in türkis).
Die Hufeisenspitze hatte unser Hufschmied speziell verstärkt und Leo
bekam 4 Stiftli im Sommer und im Winter noch je 2
Stollen rein. Unser Gelände ist teils sehr steil. Mit
dieser Ausrüstung war Leo "rutschfest" ausgerüstet.
Leo war sehr brav und ruhig beim Beschlagen. Aufs
Alter merkte man aber schon, dass Leo froh war, als
seine "neuen Schuhe" fertig waren. Aber auch hier
bekamen wir immer viel Lob von Leos Erziehung. Ich
hatte auch sehr Glück mit unserem Hufschmied Rolf. Als er
gesundheitsmässig auf nur 10 Pferde reduzieren
musste, waren wir einer der ganz wenigen Kunden, die
Rolf noch behalten hatte. Auch bin ich Rolf dankbar.
Er war es, der dabei war, als Leo über die
Regenbogenbrücke zuhause gehen musste (durfte). Rolf kannte er
und vertraute ihm.
Weshalb eine No-Shock-Sohle: Tipp: Nimm mal eine
Eisenstange in die Hand und schlage sie auf Aspalt-
oder ähnlich harten Boden. Du wirst deutlich spüren,
dass die Eisenstange vibriert. Das ist sehr unangenehm und am liebsten
würdest Du in dem Augenblick die
Eisenstange hinschmeissen! So soll es auch das Pferd
spüren, wenn es mit den Hufeisen auf harten Boden
gehen muss, so wurde es mir damals auch erklärt.
Jeder Schritt gibt Deinem Pferd einen Schlag ins jeweilige
Bein. Die No-Shock-Sohle absorbiert diese Vibration
fast vollständig, so auch der Hersteller. Die Sohle kann
mehrmals wieder verwendet werden.
Leo hatte sich sehr an seine Sohlen gewöhnt. Hatten
es auch schon im Sommer ohne Sohle probiert. Wir
merkten da schon einen deutlichen Unterschied. Auch
hatten wir es mehrmals mit dem Barhuf-reiten
ausprobiert. Da wir jeden Tag leider auch auf viel
Teer unterwegs waren, ging es mit dem Hufwachstum
nicht auf. Mehr Abrieb als Wachstum. Auch die
Hufschuhe waren ein Thema. Doch auch mit diesem
Versuch wurden wir nicht glücklich. Leo bekam
Druckstellen und auch mit dem Grössenwechsel
funktionierte es nicht. Diese hatte er im Galopp
verloren, aber wiedergefunden, da rasch gemerkt.
So sind wir damals wieder auf unseren normalen Beschlag mit
der No-Shock-Sohle zurückgekehrt.
Ich hatte Leo total angemerkt, wie glücklich er
damit war, dass er seinen bekannten Beschlag wieder
bekommen hatte.

Einfach mal einen
Spaziergang machen statt zu Reiten.
Copyright Friesenlovecoach (1990).
Bewegung
Ich finde es sehr wichtig, dass ein Pferd viel
Bewegung hat und jeden Tag draussen ist. Nicht nur auf
der Weide oder auf dem Platz sondern vom Menschen
zusätzlich bewegt wird. Es gab extrem selten Tage, wo
ich Leo nicht zusätzlich bewegt hatte. Sei es unter dem Sattel,
Dressur, Ausreiten oder Showtrickreiterei (extrem
vielseitig, was immer Euch einfällt mit Spiel und
Freude, es ist alles erlaubt was beiden Spass macht
und das Pferd gesund bleibt dabei). Von longieren
(wenn die Zeit mal etwas knapper ausfiel, ich hatte ja
auch noch andere Tiere) über div. Bodenarbeiten,
Freiheitsdressur. Das Pferd mag es, wenn es vom Kopf
her ausgelastet wird. Hatte ich auch hier mal eine
kürzere Sequenz gemacht, hat er mir lange
nachgeschaut. Später genossen wir das
regelmässige Kutschefahren mit der eigenen Wagonette- und
der kleineren Marathonkutsche. Leo wartete schon und
freute sich, wenn ich kam (KEIN Begrüssungsfutter).
Niemals drehte er sich weg oder zeigte Unmut (dann
müsst ihr was ändern).
Unter einem Dach
Da ich mein Haus nach meiner Scheidung vermietet hatte, konnte ich mich in der
4.5-Zi-Stallwohnung einmieten. So hatte ich mit Leo
ganze 6 Jahre unter einem Dach gelebt. Ich konnte
jeder Zeit rasch zu ihm runter zum Stall. Hatte ihm auf die Nacht
ein "Betthupferl" vorbeibringen können. Ich
sass zu ihm in den Boxeneingang auf die Holzbohle und
leistete einfach Gesellschaft oder nahm einen Stuhl
und hatte mich zu ihm vor die Boxe an die Abendsonne
hingesetzt und was gelesen. Auch mal zusammen ein
"Dessert" schnabuliert.
Freizeitvergnügen und ein Partner fürs Leben
Mit Leo hatte ich sehr viel Freizeit verbracht. Mir Zeit
genommen ihn einfach zu verwöhnen. Im Sommer duschen
oder gar schwimmen gehen, Putzmassagen waren auch sehr
beliebt oder Kratzen, wo er nicht hinkam. Leo einfach
an die Hand genommen und einen schönen Spaziergang
gemacht. Es war eine sehr schöne und intensive Zeit mit ihm,
die ich nicht missen möchte!
Anektoden
Ich hab so viel in den 15 Jahren mit Leo erlebt. Es gibt viele schöne und auch lustige Geschichten zu
erzählen. Ich habe angefangen so kleine Geschichten
aufzuschreiben.
nach oben
|
|
|
 | 11. Oktober 2014
Friesenhaltung:
Friesen richtig füttern - Teil 3
Petra, wie
hast Du Leo gehalten und gefüttert? (I)

Leo út de Polder V026 (Mark
232P x Fokke 217) als 4-jähriger frisch gekörter
Hengst im Oktober 1990.
Diesen "etwas im alten Typ"-stehenden
Friesen wollte man schon damals nicht mehr haben in
der Zucht.
Trotzdem wurde er im Oktober 1990 angekört.
Neben seiner Weide die Schweizer Springstute Ragusa.
Damals ahnte noch keiner, dass Ragusa zu dieser Zeit
bereits von Leo trächtig war... (Anekdote folgt).
Copyright Archiv Friesenlovecoach
Die Pferdehaltung ist sehr vielseitig. So hat jeder
seine Meinung und Erfahrungen gemacht.
Haltung
4x im Tag ausmisten und
füttern - und wer Zeit hatte und da war, hat auch
zwischendurch die frischen Haufen aus den Boxen
entfernt. Auf dem Schnitzelplatz und Weide, wurde
jeden Abend zusammengelesen.
Boxe und Auslauf
Leo hatte eine grosse Aussenboxe, grosses Fenster und
Türteil offen (teils nur Kette davor genügte im
Sommer) mit Blick auf den Schnitzelplatz, ins Grüne,
aber auch auf die Hauptstrasse, die in der Nähe war.
Daher zuckte er nicht mal gross, als Panzer an ihm
vorbeigefahren sind, auch zischende Lastwagen waren
ihm egal, er kannte ja alles.
Ich oder der Stallbesitzer spannten auch Bänder von
Leos Boxe über den Vorplatz bis zum
Schnitzelplatz/Weide und er konnte selber rein und
raus. Ich durfte es erst in den letzten Jahren
zeitweise für Leo machen. Begründung vom Stallbesitzer
lange: der Platz könnte "beschädigt"
werden. Vom Innenstall bis zum Schnitzelplatz sah man
eh mit den Jahren weisse Striche durch die Hufeisen am Boden
von seinen Pferden. Als
ich mit meinem Querschnitt in der Klinik lag, hat der
Besitzer tatsächlich ganz auf Offenstall umgestellt
für Leo. Das glückliche Warmblutpferd heute hat
Pannells bekommen und darf rein und aus wie es möchte
bei jedem Wetter.
Täglich war Leo mind. den halben Tag auf dem
Schnitzelplatz und/oder Weide draussen. Im Sommer
kam er in der Nacht raus. Die Morgenstunden gehörten
den anderen erst zwei, später drei Pferden. Die Weide/Schnitzelplatz hat
er mit zwei Stuten und einem Wallach geteilt. Es war
uns zu gefährlich zusammen rauszulassen. Besonders
mit dem letzten Wallach. Leo hat ihn als Konkurrenten gesehen. Die Zwei mochten
sich überhaupt nicht. Leo in seiner Boxe und wenige
Meter vor ihm die drei Pferde draussen. Er war so
nicht alleine. Stuten und Wallach wurden durch zwei Bänder
auf dem Schnitzelplatz ebenfalls getrennt. Das Risiko wollten
wir nicht eingehen mit einem Rangkampf. Die Weide war
zu klein um da noch gross einteilen zu wollen oder
durch Rumrennen der Grasboden zerrissen wird. Auch
bekam die obere kleine Weide zeitweise eine Pause.
Ein Sandplatz ist natürlich viel besser als ein
Schnitzelplatz. Weil die Schnitzel verrotten und eine
Säure abgeben, die den Huf angreifen können.
Man musste bei der Hufpflege besonders gut schauen!
Von Stroh auf Leinenstroh
Die 4 Boxen
haben wir vor vielen Jahren schon von der Matratzenhaltung (Stroh) auf
Leinenstroh (ist ganz klein gehäckselt) umgestellt. Das ist sehr sauber und geht
sehr gut zum Misten. In der Mitte bildet sich beim
Hengst/Wallach ein rotbrauner "Kuchen" ganz
unten. Der wurde 1x die
Woche komplett entfernt, sonst nur "Bollen"
ablesen genügt. Wenn man das noch gute Leinenstroh
auf die Seite schiebt, kann man den Kuchen gut
rausschaufeln (erst dann riecht man den Urin/Ammoniak).
Nach dem Misten, das
lockere noch gute Leinenstroh schön in die Mitte verteilen und
ein eingeschweisstes neues Paket in der Boxe gut
verteilen. Nachteile sind, das kleine Leinenstroh
bleibt an den Schuhen hängen und man muss dann etwas
mehr wischen vor der Boxe. Oder, dass es Pferde gibt, die es
trotzdem fressen. Ansonsten waren wir sehr begeistert,
weil man den Pferden eine frische dicke Strohscheibe
neben der 4x täglicher Heuration zum Knabbern anbieten
kann. Beides immer gut aufschütteln, wegen dem Staub.
Das Futter wird auch nicht verpisst. Die Haltung auf Leinenstroh ist
echt sauberer als auf normalem Stroh. Man muss aber
probieren, ob die Pferde es fressen oder nicht. Unsere
4 Pferde haben nichts davon gefressen. Wir mussten
Umstellen, weil Wannessa zuviel Stroh gefressen hatte.
Sie brachte es schon als Fohlen fertig, sich auf dem
frischen Strohballen in die Boxe draufzuliegen. Man
konnte gar nicht verteilen, da hat sie sich schon
draufgeworfen und einmal sogar mit einem Überschlag runtergefallen ist. Sie liebte Stroh und wollte immer auf
dem frischen Stroh wallen und natürlich
jeden Halm auffressen!
Fütterung
2x/Tag einen Massbecher voll mit Marstall-Futter
(für Sport- und Freizeitpferde).
Der Stallbesitzer hatte für mich auf Marstallfutter
umgestellt. Zum Futter hat er noch Vitamin- und
Mineralstoffpellets dazugegeben. Die Fütterung/Misten
hat meist er übernommen.
Dazu hab ich für Leo 150g/Tag gekochte und getrocknete Leinsamen
von Keller gefüttert morgens und abends.
Kolikvorbeugend und für extrem
glänzendes Fell, welches wie ein Spiegel wurde.
Dafür bekamen wir sehr viele Komplimente! Leo
wurde auch sehr gepflegt und jeden Tag geputzt (Mähne
leider nie geflochten).
1x die Woche gab es Mash. Von Marstall vorgekocht,
musste man nur nochmals in einem Eimer mit heissem
Wasser anrühren und stehen lassen, damit es quellen
konnte. Die Pferde haben es alle geliebt! Tipp: Muss
man in einer anderen Schüssel verfüttern, die man
gut putzen kann. Im Trog war es mühsam mit dem
Reinigen. Das Zeug klebt (Hygiene!).
Im Stall hatte Leo immer einen herkömmlichen
Salzleckstein zur freien Verfügung. Er hat ihn aber
wenig benutzt, er muss nur ab und zu mit Wasser
abgespült werden. Es gibt Pferde, die übertreiben
den Konsum, daher muss man individuell schauen. Auch
hab ich später einen roten Himalaya-Salzleckstein
dazugekauft. Der gut riechende
Kräuter"bonbon"-Leckstein für den Winter
hat nicht funktioniert, den hat er auf einmal
gefressen. Nicht alles, was von der Industrie angeboten wird,
funktioniert. Da muss man individuell schauen. Laut
Futterhersteller: Zuchtstuten brauchen auch ein
anderes Futter als Fohlen, reine Sportpferde, unsere
Freizeitpferde oder Senioren. Der Futtermarkt ist
unglaublich gross und vielseitig. Und die Werbung
verspricht viel.
Wundermittel Knoblauch?
Als Zusatzfutter hab ich Knoblauchpulver auf das Futter
gestreut (gab ein kleines Massbecherchen dazu), auch von Herrn
Keller (Leinsamen).
Leo kam von einer Deckstation mit einer hartnäckigen
Verletzung zurück. Ein tiefes Loch, eine Fistel neben
dem After, welches durch den Schweif zugedeckt worden
ist (Nagel, Heugabel?). Die Wunde ging vorne zu und
innen drin eiterte sie wieder und brach wieder auf.
Der TA konnte nicht helfen. Die Verletzung hab ich nur
dank einem Kräuter-Knoblauchsaft zubekommen (ins
Futter UND Spülungen), damit es geheilt hatte,
nachdem ich monatelang! anderes probiert hatte, was
nichts geholfen hatte. Die Fistel brach immer wieder
auf und eiterte! Knoblauch sei Dank!
Erste Übung - "guten Tag
sagen" Oktober 1990 - das Interesse galt sicher
den Rüebli (Karotten).
Richtig mit Freiheitsdressur, sitzen lernen etc.
begann ich aber erst zwei Jahre später. Das lernte
Leo aber alles in einer Blitzgeschwindigkeit. Beim
Friesen sollte man gut aufpassen, was man tut. Sie
lernen schnell was der Mensch von ihnen will, aber
auch schnell "Blödsinn".
Copyright Archiv Friesenlovecoach
Belohnung
Während dem Arbeiten resp. neue Tricks lernen/üben,
vor allem in der Freiheitsdressur gab's gezielte
Belohnungen wie Leckerli oder Karottenrädchen. Meist genügte ihm aber
viel Lob und streicheln. Er hat nichts erwartet.
Üblich war: NACH getaner Arbeit (Reiten,
Kutschefahren, Bodenarbeiten alle Arten etc.) gab es
immer etwas Besonderes in den Trog.
Das war für Leo sehr abwechslungsreich. Nicht nur
Rüebli (1. Klasse vom Lebensmittelladen, oder mehr,
wenn ich dort einen 10kg-Futtersack bestellt hatte), Äpfel
und Birnen (immer entstiehlt! verfüttern, eigene
Mostbirnen, der Baum stand auf der Weide)
und vor allem seine über alles heissgeliebten (über)reifen
Bananen! Für
die ist er mir fast aus seinem Fenster gestiegen. Leo war
fast "süchtig" danach, hat sich extrem
gestreckt und mit seinen Lippen lustige Grimassen
gemacht, wenn er merkte, das ich mit der Banane kam.
Leo konnte das Schälen der Banane fast nicht abwarten.
Wir hatten auch eine Tonne mit trockenem Brot
(eigentlich kein Pferdefutter!). ACHTUNG, gut
anschauen vor dem Verfüttern, auf Schimmel achten,
KEIN Weissbrot verfüttern. NUR sehr WENIG geben.
In der Saison: Zuckerrüben (wenig!). Hat mein Vater
für Leo zum Knabbern mitgebracht. Selbstverständlich
bekamen die anderen Pferde auch was ab davon. Diese
blieben nach der Abernte auf dem Feld liegen und
wären untergepflügt worden. Mein Vater bekam vom
Bauern die Erlaubnis, ein paar für uns
zusammenzunehmen. Der Vater hat sie gereinigt und
vorbeigebracht. Er hatte enorm Spass sie Leo zu
verfüttern (da musste ich immer auf die Bremse treten
;-)).
Gemeinsam "futtern"
Hab immer mit Leo
zusammen die Belohnungen gegessen, für mich als Snack
und für Leo als Belohnung nach der Arbeit. Besonderheiten
waren auch Heissluft-gepopptes Popcorn oder etwas
Honig zum Schlecken. Oder auf Ausritten, wenn wir die
Möglichkeit bekamen einen Apfel vom Boden aufzulesen
oder Zwetschgen, ich hab immer alles mit Leo geteilt.
Er bettelte nie, das fand ich super.
Teil II folgt
nach oben
|
|
|
 | 24. September 2014
10.
Todestag "Leo út de Polder V026" (232/549,
von Mark 232 Pref)
|
 |
 |
Leo
mit seinem Palominowelshponyfreund Goldie.
Viele wunderschöne Ausritte verbinden uns.
|
Eines
meiner Lieblingsfotos von Leo.
|
 |
 |
Auch
der Winter machte uns Spass.
|
Vertrauensvoll
legte sich Leo hin und ich durfte auf ihm rumturnen.
|
 |
 |
Leo
ist langsam grau geworden, mein Liebling ist
18.5-Jahre alt geworden.
Copyright alle Archiv Friesenlovecoach |
Ich
bastle mit Frank eine Gedenkwand.
Über 80 Fotos haben Platz. Eine schöne lebendige
Erinnerung an ihn. Das war die erste Version.
|
Am
21. September 2014 war es schon 10 Jahre her, dass ich
meinen geliebten Leo von seinem Leiden, einem
Hufabszess, erlösen musste. Traurig genug, denn ich
lag ja mit meinem Querschnitt in Nottwil in der
Rehaklinik und musste das vom Bett aus entscheiden.
Ich konnte ihn nicht pflegen und musste das einem
fremden TA überlassen (mein TA war auf
Weiterbildung!). Leo stand auf 3 Beinen trotz starken Schmerzmitteln. Die
Bakterien waren Richtung Karpalgelenk gewandert und
hatten den Schleimbeutel angefressen. Er lief aus und
nicht die teuerste Operation hätte da noch helfen
können. Ich entschied auf sofortige Erlösung und er
durfte an seinem Lieblingsplatz auf dem Schnitzelplatz
draussen über die Regenbogenbrücke gehen. Mit einem
Schuss war alles vorbei. Mein armer Bobeli.
Leo war mein erstes Pferd und wie bei jedem
Pferdemensch ist das erste eigene Pferd etwas
besonderes. Er war mein Freund, mit dem ich so viel
Schönes erleben durfte. Auf den ich mich verlassen
konnte. So viele schöne Erinnerung hab ich an ihn. So
viele Stunden und Kilometer hat er mich getragen,
hatten Spass an Bodenarbeit, an der Kutsche oder im
Winter gar vor dem kleinen Davoser Schlitten. Auch
wenn ich wenige Fotos mit unseren kleinen
Kunststückchen habe, freue mich über jedes Bild, was
ich von ihm habe. Wie dieses hier, wo ich auf Leo (auf
den Sattel) stehen darf. Auch durfte ich mich ganz auf
ihn draufliegen, als er ganz flach sich auf den Boden
gelegen hatte. Das hatte ihm sehr gefallen, dabei
hatte er völlig relaxed. Einen "Blumentopf"
gewinnen wollen? Nein, einfach ein schönes
Zusammensein und geniessen können, für das ist ein
Freizeitpferd da.
nach oben
|
|
|
 | 1. September 2014
14 Jahre
Friesenlovecoach

Geburtstag! Seit 14 Jahren gibt es die Friesenlovecoach
schon online.
Ich wünsche Euch weiterhin viel Spass mit einer der
bekanntesten Websiten über Friesenpferde im Netz. Ihr
findet allerlei Informationen rund um dieses schöne
Hobby und einer der schönsten Rassepferde der Welt.
Die Website wird laufend überarbeitet.
|
|
|
 | 17. Juli 2014
Mein Jubiläum -
10 Jahre Querschnittlähmung

SPZ Nottwil - Hippotherapie
mit Isländer Syrus, der auf einem Auge blind war
Noch ein Foto, als ich noch aufs Pferd durfte
Copyright Archiv Friesenlovecoach, von der ReReha 2006
Heute feiere ich sozusagen meinen "zweiten
Geburtstag". Vor genau 10 Jahren hatte ich meinen
Kutschenunfall. Ich habe gemerkt, dass ich nur einen
Teil meiner Unfallgeschichte und meiner Reha
niedergeschrieben habe. Ich wollte zum Jubiläum eine
neue Fassung herausgeben. Doch der Bericht wurde jetzt
so lang, dass ich wohl noch einige Tage damit
beschäftigt bin. Vielleicht sollte ich ein eBook
darüber herausgeben, welches man als PDF downloaden
kann. Ich werde Euch Bescheid geben, wenn dies soweit
ist.
nach oben
|
|
|
 | 3. Juli 2014
Überarbeitung
der Friesenlovecoach

Was raschelt da in der
Tasche?
Das Auge von Leo út de Polder V026
Ich habe mich entschlossen etwas mehr Ordnung zu
machen und nur noch die letzten
3 Jahre der Friesennews online zu lassen. Ich weiss,
eigentlich müsste ich die gesamte Website
modernisieren. Doch bei den Tausenden von Daten ist
mir dies schlicht unmöglich. Die Überarbeitung ist
noch nicht ganz durch.
Hier möchte ich meinen herzlichsten Dank aussprechen
für die Fotografen, vor allem
Karin Sevink NL, Katrin Schwan DE, Markus Neuroth DE
und Meike Stahl DE und v.a.m., welche mir so viele
wunderbare Fotos zur Verfügung stellen für uns.
Danke Euch auch für die aktive Mitarbeit, die
Friesenlovecoach mit Artikeln zu bereichern (aktuell
gerade einen aus den USA über ein sehr talentiertes
Grand-Prix-Spécial-Friesenpferd).
Auch vielen Dank für die grosse Leserschaft rund um
den Erdball, welche seit so vielen Jahren die
Friesenlovecoach aktiv mitverfolgen. Vielen Dank für
die vielen wunderbaren Komplimente, die mich
aufmuntern, für uns alle am Ball zu bleiben und unser
Hobby für alle miterleben zu lassen - die Welt des
KFPS-Friesenpferdes.
Liebe Grüsse, Eure Petra
nach oben
|
|
|
 | 28. Mai 2014
Geburtstag
von Leo út de Polder - er wäre heute 28 Jahre alt
geworden
|
 |
 |
Mein
Lieblingsfoto von Leo
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Leo
18 Jahre alt
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Leo
út de Polder, geb. 28. Mai 1986. Heute wäre mein geliebter Leo
28 Jahre alt geworden. Er war so ein liebes Pferd. Er
war sehr ausgeglichen, er kam allerdings auch jeden
Tag für einen halben Tag raus auf die Weide und
Schnitzelplatz. Er wurde
zusätzlich täglich bewegt und beschäftigt mit
"Kopfübungen" (Zirzensik). Wie gerne hätte ich ihm ein
Gnadenbrot gegönnt, bei uns im Stall. Ich habe eine
super schöne Zeit mit ihm zusammen erleben dürfen.
Er wird immer in meinem Herzen sein.
Leo war etwas "das alte Typ", wie die
Holländer das ausgedrückt hatten. Leo war mit seiner
Abstammung auf einen sehr alten Hengst, Ritske 202
Pref (geb. 1955!!), ingezüchtet mit 6,25%. Vater Mark 232
Pref (geb. 1964), Mutter Reinou 6568 Stb Model + Pref
(geb. 1978) von Fokke 217 (geb. 1960), Reinou's Mutter ist Hilde Stb Ster +
Pref (geb. 1973), die Hengstmutter von Jildert 299
(geb. 1985), der für einige Jahre in den USA stand und
seine letzten Jahre in Deutschland lebte (gestorben
1999).
Leo war mit seinen 1.60m genau richtig für mich. Ein Goldschatz mit so liebenswürdigen
Schmusecharakter. Ich wollte keine Sportskanone, er
lief wie ein Uhrwerk ohne treiben zu müssen oder zu
bremsen. Ich wollte einen Freizeitkumpel, wo ich jeden Tag
ruhig ausreiten konnte. Im Wald draussen am langen
Zügel meinen Gedanken nachhängen können ohne Angst zu haben, was
mein Pferd alles fürchten müsste. Eine praktische Grösse um auf- und abzusteigen. Er war mutig und zuverlässig.
Ich darf mich an so viele schönen Erlebnisse mit ihm
erinnern. Ihn er schreckte es nicht mal, als eines Abends eine ganze Militärkompanie
mit ratternden Panzerfahrzeugen mit ihren lauten rasselnden Ketten in 2 Meter Abstand an uns vorbeigedonnert sind. Wir waren gerade im Begriff auf dem Gehweg
an unserer Hauptstrasse hochzureiten, als die riesige Militärkolone im Affenzahn an uns vorbeigedonnert
sind. Da die Strasse am Hang liegt, konnte ich nicht
wegreiten. Aber Leo stellte nur den Hals und tänzelte
kurz. Ich legte sofort meine Hand an den Widerist und sprach leise mit ihm. Er schritt aufmerksam
voran und blieb auf dem Weg.
Im Moment bekam ich schon etwas Herzklopfen, jedes
andere Pferd wäre doch ausgetickt. Doch unser
Vertrauensband war stärker.
|
 |
 |
Leo
an der schweren Wagonette
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Leo
am Davoserschlitten
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Schwimmen
und Plantschen in der Thur (Fluss) an heissen Tagen,
einfache Spaziergänge, Klettern in unserer Hügelwelt im Sommer,
Tagesausritte, Kutschenfahrten und im Winter meine Schlittenfahrten im Glöggligeschirr
mit meinem umgebauten Davoserschlitten. Galopp durch den tiefen Neuschnee. Jede Jahreszeit hat seine Reize. Manchmal hab ich Leo verladen und wir sind mit Friesenfreundinnen zusammen
in einem anderen Ausreitgebiet unterwegs gewesen. Es war so schön zu sehen, wie die Friesen sich freuen, unter sich zu sein.
Die Friesen wissen sehr wohl wie sie aussehen.
Durch den erneuten Update des KFPS sind jetzt in der Datenbank
die Offsprings von Leo ( das ist auch bei den Stammbuchhengsten so!) nicht mehr ersichtlich.
Das ist sehr schade.
|
 |
 |
Flic
BbI Vb Ster, Leo's bester Sohn
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Leo
an der Marathonkutsche, mit dieser Kutsche bin ich
leider verunfallt.
Copyright Archiv Friesenlovecoach
|
Flic ist sein bester Sohn, ein Sterhengst und erfolgreich im Turniersport vor der Kutsche im Zweispänner.
In der Zucht war nur eine Tochter von Leo, Finnja von der Flüeh BbI Stb,
sie ist 8fache Mutter geworden.
Vor 10 Jahren, am 17. Juli 2004 bin ich leider mit
meiner Marathonkutsche mit Leo verunfallt. Ich war alleine unterwegs. Leo konnte nichts dafür.
Ich fuhr im Wald an einem neuen Hangweg herunter. Ich hatte
trotz Wegabschreitung die Wegbreite falsch eingeschätzt
besonders bei der Treppe. 5 Stunden lang lag ich auf
dem kühlen Waldboden mit meiner Querschnittlähmung.
Niemand hatte meine Hilferufe gehört. Es kam abends ein Gewitter auf und es begann zu
regnen. Es war eine lange Zeit bis mich meine
Stallleute endlich fanden. Ich hätte tot sein können. Traurig genug, dass Leo
nach ein paar Wochen einen Hufabszess bekam und während meiner Rehazeit noch am 21. September 2004 erlöst werden musste. Ich bin dankbar, dass ich noch am Leben sein darf.
Trotz meiner schwierigen Situation lebe ich sehr gerne
und geniesse auf meine Weise das Leben. Die Geschichte
vom Unfall, meiner Rehazeit und Leos Heimgang könnt
ihr hier nachlesen.
nach oben
|
|
|
 | 16. April 2014
glückliches
Pferd - glücklicher "Reiter"
- mein Weg mit
Leo út de Polder V026
|
 |
 |
Leo
1991 in Frauenfeld mit Andrea
im Narrenkostüm Dressurkür, warten auf
die Platzierung - Ergebnis 2. Platz
|
Leo
an der Körung in Bern vor dem VetCheck
aus dem Jahr 1993 |
 |
 |
Leo
1991 in Frauenfeld an der Körung. Friesenshow; wir
haben ein Fantasiamärchen vorgeführt. Von links nach
rechts: Andrea als Durch-und-durch-bösen Magicolos
(Teufel, welcher mir Leo stehlen wollte), ich als
Schmetterlingsfee Apollonia mit Leo und Luzia als
die-gute-Fee, die den Wunsch erfüllt bekommen hat
einmal auf Leo zu reiten. Als Specialeffekt hatten wir
Trockeneis. Dieses blieb noch eine ganze Weile auf dem
Hallenboden liegen, damit hatten wir nicht gerechnet.
Mit dieser Idee hatte mich mein Exmann überrascht.
|
 |
 |
Leo
hoch! und bleib' - Jahr 2001
|
Diese
Fotos sind wenige Tage vor unserem Unfall im Juli 2004
aufgenommen worden. Leo "leg Dich her".
|
 |
 |
braver
Leo |
Leo sitz -
2004
Copyright alle Fotos Archiv Friesenlovecoach
|
Ich hatte Leo anfangs 1990 importiert und in einem kleinen Privatstall mit 4
Boxen untergebracht. Leo hatte Familienanschluss und wurde
wie ein eigenes Pferd betreut. Ich war damals kurz im
"normalen" Reitverein, wo der Stallbesitzer
im Vorstand war. Da in diesem Reitverein nur
"Springleute" waren, wurde ich mit meinem
Friesen belächelt. Leo war nicht Leo. Sie nannten ihn
"der Dicke mit den Pfostenbeinen" oder niemand hat mich mit
dem Namen angesprochen sondern ich war "die mit
dem Hengst". Ich wollte meinem jungen Pferd auch
viel Zeit geben und so bin ich aus dem Verein wieder
ausgetreten.
Damals hatte
ich eine Bereiterin, welche in dem sehr bekannten Schweizer
Dressurstall von Christine
Stückelberger (u.a. Olympiasiegerin im Einzel 1976) angestellt
war. Ich bin damals immer hingeritten. Der
Stall liegt im Nachbardorf mit grossem
Höhenunterschied. Mit entsprechendem
Training wird
schnell viel erreicht. Ich war mit dem Training nicht
glücklich, weil ich schon damals Rückenschmerzen
hatte. Deshalb ritt Andrea. Ich
möchte einen anderen Weg finden, wo ich Leo viel Zeit
geben kann und ich das "Barockreiten" von
meinen Büchern umsetzen kann. Ich bin einfach keine
Sportreiterin. Prüfungen machen mir keinen Spass.
Auch hatte ich eine andere Auffassung was das Pferdetraining anbelangt.
Sicher
hab ich mich darüber gefreut, als Andrea in
Frauenfeld an der Friesenkörung 1991 den 2. Platz in
der Dressurkür mit Kostümreiten erritten hatte. Wir
haben uns für ein Narrenkostüm mit
Glöckchen-Manchetten an den Vorderbeinen entschieden,
welche extra von einer Schneiderin für Leo
massangefertigt worden sind. Leo fand das auch toll.
Damit bekam das Paar Höchstpunkte in der Bewertung. Leo hatte einige der
sehr guten Dressurfriesenpferde überholt. Als ich wieder
mal am hingegebenen Zügel nach Kirchberg geritten bin, habe ich Leo an der Kreuzung
gefragt: "Gehen wir zu Andrea oder willst Du
lieber ausreiten?" Als Leo das Wort Andrea hörte, hatte er
abgedreht und ist in den Ausreitweg abgebogen. Das
hatte Leo noch nie gemacht! Er hatte mich verstanden.
Das war ein Zeichen für mich, dass ich definitiv einen anderen
Weg mit Leo finden möchte. Ich habe mich dann neben
der Bodenarbeit auf die
Freiheitsdressur und auf das Showtrickreiten
konzentriert. So haben wir die Freude wieder gefunden.
Leo lernte unglaublich schnell diverse
Tricks und ich konnte ihn auch ohne Sattel und Zaumzeug
reiten. Wenn ich das Stallhalfter lang schnallte und
ich so ohne Sattel geritten bin und nur am "Genickstück" hielt, hat Leo gelernt ein
paar Tritte zu piaffieren. Noch besser ging es an den
langen Leinen, auch mit dem Stallhalfter. Ich hatte ihn
mit Seitengängen gymnastiziert. Es war mir
egal, dass ich von den "Springern"
belächelt worden bin. Die sollen für sich schauen
und ich für mich. Später haben div. Leute von
der Strasse her zugeschaut. Leo und ich hatten ein unglaublich
starkes Band zueinander. Von knien, Referenz,
abliegen, sitzen, steigen, spanischer Tritt, ja- und
nein-sagen, auf ein
Fass steigen und von oben runtergucken. Diese Übung liebte er, da war er
sehr übereifrig dabei, da rannte er fast bis zum Fass. Auch abliegen
fand er toll. "Leg Dich her" (aufrecht
liegen) und "down" (tot liegen, also ganz
flach auf den Boden). Ich konnte mich ganz auf ihn drauflegen. Da
war er völlig entspannt mit halbgeschlossenen Augen
und
hängender Unterlippe ... herzig,
oder? Er liebte das so am ganzen Körper gestreichelt
zu werden. Oder ich legte mich zuerst hin und Leo
legte sich dann neben mich. Schon ausprobiert? So ein Pferdekopf ist echt
schwer. Auf
"sitz" hatte er sich aufgerichtet. Damit er
blieb, hab ich ihm das Kommando "bleib"
beigebracht. Mit
"bleib" konnte ich seine Bewegung
einfrieren. So konnte ich Leo auch länger steigen
lassen. Mit "bleib" lernte er möglichst lange
ausbalancieren. So hab ich ihm auch beigebracht
steigend einige Schritte zu gehen! Leo war ein sehr
gelehriger und eifriger Schüler. So fand ich die
Freude am Pferd zurück und Leo die Motivation mit mir
zusammen zu arbeiten. Am liebsten waren wir ganz unter
uns. Wir haben das für uns gemacht. Schade habe ich
kaum Fotos davon oder auch kein Filmmaterial.
Wir hatten all die Jahre viel Spass zusammen und
erlebten viele wunderschöne Ausritte. Hatten
auch an div. Shows teilgenommen. Ich war
jeden Tag mit ihm zusammen. Wir gingen auch zusammen spazieren.
Wenn es bergauf ging und ich nicht mehr gehen mochte,
dann hab ich mich an seinen dicken Schweif gehalten
und Leo hat mich dann "frei" mit raufgezogen. Oben
angekommen hat er auf
mein hohes "brr" angehalten und herzig nach
hinten geschaut. Na, geht's wieder? Auf das Wort
"parkieren" hat er sich zum Beispiel an ein
Bänklein, Treppe, Baumstamm oder Erdhügel gestellt, so, dass ich wieder
gut aufsteigen konnte ohne dass ich mich an den
Steigbügel hängen musste. Schliesslich sollte er auf
den leisesten Bügeltritt Seitengänge machen. Fehlte
eine Aufsteigmöglichkeit, hab ich Leo hingelegt und
er ist mit mir aufgestanden. Unsere
Uebungen haben wir teils auch ins Gelände verlegt.
Eine davon war möglichst langsam (gesetzt) zu
galoppieren und möglichst viele Galoppsprünge auf
einer bestimmten Strecke zu tun. Oder auch mal richtig
schnell zu galoppieren. Am schnellsten war er, wenn
ich eine Bekannte mit ihrem Pferd vor geschickt habe
oder wir auf einer abgemähten trockenen Wiese um die
Wette galoppiert sind. Es gab auch damals eine
Freundin, wo ich mit Leo extra mit dem Transporter
Richtung Bodensee hingefahren bin. Mal wieder gemeinsam in einem anderen
Ausreitgebiet die Natur erleben. Wenn ihr Friese nicht
mehr mochte, hab ich gesagt, jetzt sind wir erst
richtig warm und Leo liebt es dann abzuzischen. Er war
gut trainiert und zeigte das auch sehr gerne! Ab einem
bestimmten Datum durfte man bei ihr in der Gegend auf
die abgemähten trockenen Wiesen reiten. Mit viel
Schritt reiten in unserem hügeligen Gelände, das
gibt Muckies in den Beinen und Kondition. Wenn ich
eine andere Freundin (siehe Link unten, Vier Freunde
...) vorgeschickt hatte und Leo dann brav und sehr aufmerksam
gewartet hatte, brauchte ich nur zu sagen: "Achtung Leo,
ufpasse". Dann hat er
sich auf die Hinterhand "gesetzt" und konnte
es kaum erwarten. Und mit
dem Kommando "jetzt chasch gah!", hatte er
abgedrückt und ist wie eine Rakete losgeschossen.
Manchmal hab ich ein freudiges "Juhu!"
gerufen und ihm ein Zeichen mit den Schenkeln gegeben,
da hat er einen
Luftsprung auf Kommando ausgeführt. Warum nicht mal
zusammen Quatsch machen, er war ja immer unter
Kontrolle. Auf brrrr hat er immer abgebremst. Auf das Alter
haben wir auf Kutschenfahren umgestellt. Das ist schon
toll, wenn man noch jemand mitnehmen kann.
Lustige Anektode - Leo stellt sich tot
Als ich mit Leo noch am Anfang der zirzensischen
Arbeiten war und mit Bodenarbeit
aufwärmen wollte, hatte er sich auf dem
Schnitzelplatz auf den Boden gelegt und hatte
sich "tot" gestellt. Ich war sehr
überrascht und musste sehr über
diese Situation lachen. Was passierte? Am nächsten
Tag hat er sich wieder, dieses mal samt Sattel, auf den Boden geschmissen und
hatte sich tot gestellt. Es hatte mir schon leid
getan, aber ich musste ihn aufstehen lassen und im
Ring wegschicken ohne Lob. Da war Leo sehr enttäuscht
und war auch total beleidigt. An
diesem Tag war er nicht mehr motiviert etwas zu machen. Es
tat mir schon leid, aber ich wollte, dass er abrufbar
bleibt und nicht selbständig "irgend eine Übung"
anbot. Das ist nicht ungefährlich!
Ich denke immer noch gerne an die schöne Zeit mit
meinem lieben Schatz zurück.
Meine vielen Bücher habe ich immer noch. Ich hatte
früher viele Jahre jeden Arbeitstag 2x 20 Minuten während
der Zugfahrt gelesen und mich so fortgebildet. Der
Plan war, dass ich mir ein junges rohes Pferd kaufen
wollte um dieses nach
meinen Ideen und neues Wissen auszubilden.
Der 17.
Juli 2004 war mein erster Ferientag, als ich mit der
Kutsche verunfallt bin. Ich musste die
Reise nach Friesland absagen lassen. Auf mich hätten
6 junge Friesenhengste von "út 'e Polder"
gewartet. Die Geschichte kennen die meisten von
Euch.
Unter Privat - Infos
- Wie
der Unfall passiert ist, könnt ihr unsere
Story nachlesen, wie ich querschnittgelähmt worden
bin und leider auch später meinen geliebten Leo
verloren habe.
Geschichte mit Leo Vier
Freunde und eine aussergewöhnliche Freundschaft
Leo's
Fotogalerien
Hier habe ich ein Film auf Youtube für Euch:
Der
Weg des Pferdes - ein Dokumentarfilm mit deutschen
Untertiteln
(toller Film, er erinnert mich an meinen Weg, den
ich mit Leo gegangen bin)
nach oben
|
|
|
 | 9. April 2014
Eurocheval
- die Europamesse des Pferdes - 23. bis 27. Juli 2014
in Offenburg

|

|
Friesenzentrum Krefeld
präsentierte die Einspännerkutsche
"Gazelle", mit der man über Bodenwellen
"springen" konnte.
Team Günther Fröhlich
Copyright Archiv Friesenlovecoach 1990
|
|
freundliche
Begrüssung von einem reizenden Reitsesohn - Hallo,
wer bist Du denn?
Ich war damals 1990 noch gesunde Fussgängerin.
Copyright Archiv Friesenlovecoach |
Schon als Kind war ich von dieser Pferdemesse in
Offenburg (Süddeutschland) begeistert. Mein
Grossvater nahm mich mit und es war ein Highlight
meiner Sommerferien, die ich jedes Jahr bei meinen
geliebten deutschen Grosseltern in Rastatt verbringen
durfte. Damals eröffneten 1976 die ersten Pforten der
eurocheval und ich kam zum Staunen nicht
mehr raus. Diese vielen herrlichen Pferde. Besonders
die Hengste haben es mir angetan. Die andalusischen
prächtigen Schimmel mit den tollen Hälsen und
weitere Barockpferde. 1980
hatte Günther Fröhlich die ersten Friesen
präsentiert und es war um mich geschehen. Diese
wunderbaren Rappen mit wallender Mähne und
"steppenden" Gängen. Mein Grossvater war
wenig begeistert über diese schweren
"Kaltblüter". Es gab wenig Material über
die Friesenpferde. Dass es sich um ein reines
Warmblutpferd handelt, erfuhr ich erst viel später.
Doch mit den Jahren konnte ich mir ein recht grosses
Archiv aufbauen. Wer Zeit und Lust hat darf sich auf
eine super Messe freuen! Nehmt Sonnenschutz und eine
Kappe mit - es kann sehr heiss werden in der
Rheinebene!
Ein ganz besonderer Gast ist am 26. Juli Jean-François
Pignon. Schon mehrmals hat der Franzose mich u.a. auf
der Equitana begeistert mit seinem Schimmelchen
Gazelle.
Die eurocheval der Messe Offenburg bietet
alle zwei Jahre eine einzigartige Plattform für Pferdebesitzer, Reiter, Pferdeliebhaber und für alle, die es noch werden möchten. Der Mix der Pferdemesse aus Indoor und Openair Veranstaltung macht das besondere Flair der
eurocheval aus.
Erfreuen Sie sich vom 23.-27.07.2014 an über 500 Pferden der verschiedensten
Rassen, die während der eurocheval auf dem Gelände eingestallt sind.
„Pferde zum Anfassen“, die Sie live bei der täglichen TOP-Schau, den Rassepräsentationen, den Pferdeverkaufsschauen erleben. Namhafte nationale und internationale Gestüte sowie mehreren Pferdezuchtverbänden haben bereits zugesagt.
Sichern Sie sich schon heute Ihre Eintrittskarten unter
www.eurocheval.de
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Eure eurocheval
nach oben
|
|
|
 |
Wenn Euch meine
Friesenlovecoach gefällt, würde mich ein
"gefällt mir" für meine Seite riesig
freuen.
Vielen Dank liebe Fans!
Friesenlovecoach
Auf der Facebook-Seite gibt es auch immer wieder neue
Updates,
Fotos und Videos.
|
|
 | 1. September 2013
1. September 2013 - die FriesenLoveCoach wird 13
Jahre alt
Heute vor 13 Jahren, am 1. September 2000, ging
meine Website FriesenLoveCoach online.
Die 13 Jahre sind vergangen wie im Fluge.
Viele Geburtstags-Glückwunsche sind von meinen Fans
via Facebook und eMails eingetrudelt.
Vielen
herzlichen Dank Ihr Lieben! Hier sind einige Einträge
davon:
- Du bist und bleibst DIE Quelle Nr. Eins. Vielen dank, liebe Petra. Ich bin seit vielen
Jahren ein Fan deiner Seite.
- Deine Website ist das 'Beste was uns Friesenliebhabern passieren konnte.
Dafür danken wir dir Petra !
- Danke liebe Petra, für all Deine Mühe und Infos und alles was du für uns und
unsere Friesen tust!
-
Vielen, vielen Dank für dein Engagement und deine tolle Arbeit, liebe Petra!
Deine Seite ist für mich täglich einen Besuch wert, denn auch wenn es einmal keine
News gibt lohnt es sich, das umfangreiche Archiv zu durchstöbern. Ich finde es
wirklich toll, dass du dein umfangreiches Wissen auf diesem Weg mit uns teilst und
damit die deutschsprachige Friesenszene so kompetent bereicherst!
- herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für deine tolle Arbeit
- Petra, vielen vielen herzlichen Dank. Für deine immerwährenden
Infos und schönen
Berichte!!!
- Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für alles! Bitte weiter so!
- Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank für die tollen Infos über unsere Friesen.
Alles Gute und mach weiter so
- Liebe Petra, ganz herzlichen Glückwunsch zum "Geburtstag"! Deine Website ist für
mich seit ca. 9 Jahren wöchentliche Lektüre und ich danke Dir für Deine
Wahnsinnsleistung und die tollen Stunden, die Du mir damit ermöglicht hast!!!
- Ich sende Dir aber nachträglich noch alles Liebe und Glückwunsch!!!!!
Ich ziehe
meinen Hut vor Dir, Du machst das sooooo toll. Ich lese so gerne und oft auf Deiner
Seite. Hab mich kürzlich wieder mit den Abstammungen etwas befasst, da mein Senior
über die Regenbogenbrücke ging (...). Und bei Dir kann ich stöbern und lesen und
stöbern und lesen......Herrlich! Danke für Deine Mühe, macht weiter so.
Vielen Dank liebe Fans für Eure lieben Wünsche!
Einige haben sehr lange Mails an mich gemacht. Das hat
mich mega gefreut!
Das FriesenLoveCoach-Logo
Die Bedeutung der beiden Friesenköpfe, was gut zu den
Friesennews passt
- der linke Kopf schaut in die Zukunft und
- der rechte Kopf zurück in die Vergangenheit
Eingerahmt ist das alte Logo vom FPS. Es soll um das
Stammbuch in Holland gehen.
Der Kopf hab ich am 15. Oktober 1999 selber entworfen
und von Hand gezeichnet.
- einen Friesenkopf, er steht für die das
Friesenpferd, das Wort Friesen
- das Herz, es steht für die Liebe zum Friesenpferd,
das Wort love und
- das Wagenrad, was die Kutsche symbolisiert, die coach
(LoveCoach)
Gründung eigentlich bereits ein Jahr zuvor - 1999 (alter
Ordner wieder gefunden)
Ich hab einen Ordner in meinem Archiv, wo ich mir
einiges zu diesem Thema abgelegt habe. Unter anderem
aber eine für mich wichtige A4-Notiz.
- die Grundidee wurde am 11. Oktober 1999
festgelegt ("Liebespäärchen" ausfahren)
- "LoveCoach", gegründet am 12.
Oktober 1999 (Name von meiner ersten
Kutsche,
eine Wagonette, das ist ein gewisser
Kutschentyp und war ihr Cosename für sie)
- das "Firmenlogo" wurde am 15. Oktober 1999
entworfen und gezeichnet
Aber was sind den die Friesen? Das musste unbedingt in
die Website mit rein. Ich hatte schon länger die
Geschichte des Friesenpferdes geschrieben, das musste
veröffentlicht werden. Auch über Leo, seine Verwandten, Mutter,
Stamm 12 etc. Des weiteren hatte ich mir eine
Excel-Datenbank gemacht über die Hengste. Diese hatte
ich zuerst nur für mich gesammelt, doch das ist doch
viel zu schade. Das interessiert sicher viele
Friesenfans, die ebenfalls etwas über die Hengste
wissen möchten. Das hat alles sehr lange gedauert,
bis ich für jeden Hengst die wichtigsten Infos zusammen hatte.
Die Ideen sprudelten nur so und es wurden immer mehr
Buttons. Ich
wollte unbedingt den Menschen draussen die
Friesenpferde näher bringen und über die
Zucht informieren. Die Idee mit den Päärchen
ausfahren wollen hab ich rasch verworfen. Das können
andere tun. Ich möchte irgendwie doch nicht. Abhängig
von anderen? Wie läuft das versicherungstechnisch?
Steueramt? Zweites Pferd, gezwungen mehr Geld zu
verdienen? Ich hatte damals ein sehr tolles Angebot
von einem jungen Hengst. Tijtse v/d Maria Hoeve, ein Jildert
299 (dreiviertel-Bruder von Leo) x Jurjen 303 (Mutter
Ada út 'e Polder = Halbschwester von Leo, Mutter
Reinou Stb Model + Pref). Er wurde Ster und wurde nach
Ireland verkauft hiess es. Einige Jahre später bekam
ich Post aus England. Ein schönes Foto von Tijtse vor
der Kutsche. Gem. KFPS-Datenbank ist er gekörter
Fohlenbuchdeckhengst. Ein Beibuch I-Hengst mit 61
gemeldeten Nachkommen.
Kosten
Stress? Nein Danke. Ich
brauchte Zeit für mich. Ich musste mich aber erst mal
schlau machen, wie geht das mit dem Veröffentlichen
von meinen Daten? Mich schreckten zuerst die hohen
Kosten ab. Damals hatte meine Website pro Monat Fr.
22.-- gekostet. Die Eintragung bei Switch kostet
extra und dann jedes Jahr erneut für die Domain. Da kam finanziell
also ganz schön was zusammen. Aber Werbung
aufschalten, was andere machen? Nein Danke, auch
nicht. So lief die Seite mit den Informationen erst
mal nur für mich. So hab ich also fast ein ganzes
Jahr gebraucht. Hab (zu) lange wegen dem Namen
überlegt. Dann war "Friesen" weg. Dann hab
ich den verrückten Namen im August 2000 fix gebucht.
Es muss FriesenLoveCoach heissen, damit man
merkt, dass es um Friesenpferde geht. Da ich im
Geschäft auch mit Frontpage zu tun hatte und einen
zweitägigen Kurs absolvieren durfte, bekam ich von
meinem Lehrer noch ein paar gute Tipps mit auf den
Weg. Nicht mit Frame programmieren. Das sieht nur gut
aus. Mit angehängte Seite programmieren wäre meine
Website transparenter. Da würden sich die
Suchmaschinen freuen, da jedes Wort bis in jede Tiefe
gefunden wird. Dann war der grosse Tag gekommen, heute
vor 13 Jahren, wo ich meine Website online stellte. Ich freute mich über die ersten Klicks
und irgendwie wurde das zum Selbstläufer. An Anfang
hatte ich noch einen Zähler installiert, der leider
irgendwann nicht mehr lief (Probleme durch Provider).
Statistik
Viele Friesenfans begleiten mich schon seit sehr viele
Jahren. Wenn es "nur" 700 echte Besucher pro
Tag sind ist das ein schlechter Tag, einmal waren
über 3400 drauf, das war der Oberhammer, im Frühling
2009 oder
2010. Echte bestätigte Besucher, nicht Hits.
Eben nochmals die Statistik gecheckt.
Aktueller Besucherdurchschnitt sind zur Zeit: 1140 echte
Besucher pro Tag
Anfragen die letzten zwei
Jahre waren 7'164'278 (unter Monatssummen
total in 24 Monaten). Aber Tagesdurchschnitt der
Anfragen sind 9828 (das bedeutet mit
Suchmaschinen). Das ist auch eine sehr schöne hohe
Zahl. Meist hab ich aber keine Zeit um die Statistik
zu studieren. Das machte früher bei meinem ersten Abo
viel mehr Spass mit dem Ueberblick der Länder. Da waren es im Monat im Schnitt 80-90
Länder. Manchmal musste ich erst googlen, damit ich
wusste, wo diese Inseln überhaupt liegen. Rund
50% waren com-Domains. Deutschland ist ein grosser
Fan,
Ein paar Jahre später kamen die Domains Frieseninfo
und Friesenzucht noch dazu.
Ein kleines Redesign
Vor einigen Jahren hab ich statt ein maisgelb die
hellblaue Farbe in die Website gebracht. Der jeweilige
Titelbalken wäre längst überfällig.
Ich weiss, ich müsste eigentlich schon längst meine
Website modernisieren. Mit Joomla wäre schön. Aber:
Ganz ehrlich? Ich mag einfach nicht. Abgeben? Kommt
nicht in Frage. Abhängig von anderen? Nix da. Never Change A Running System. Es soll
so bleiben wie es ist. In diesem Folder der Website
sind über 10'000 Dateien gespeichert! Diese
Zahl erschlägt mich schlicht. Und das sind nur die
veröffentlichten Dateien.
Mit meiner "Methusalem"-Software Frontpage, die auf
meinem neuen Computer nicht läuft (neueres
Betriebssystem). Auf dem alten
Computer auf welchem das Betriebssystem Vista
läuft aber schon. Hier ist das meiste meiner Fotosammlungen zu
hause.
Im Jahr 2007 hab ich einen Blogeintrag geschrieben. Das
verflixte 7. Jahr.
nach oben
|
|
|
 | 18. August 2013
Ein Kutscher in Klosters mit Friesenpferden kocht
mit Starkoch Ivo Adam
Flirtender
Lachs vom Maori-Kutscher (Friesen
ab 0:55 - 1:46, Geschichte 4:25 - 8:10).
Habe das Filmchen im Portal vom Schweizer Fernsehen gefunden. Te-Huia
Hemopo,
ein Maori aus Neuseeland, ist seit 35 Jahren in der
Schweiz. Der Liebe wegen. Er wohnt in Klosters. Klosters liegt im Bünderland und
ist ein Nobelkurort, wo auch Könige und Königinnen Ferien machen. Da er perfekt englisch spricht,
fährt er jeweils diese hohen Herrschaften mit seiner Kutsche. Sie waren sogar bei ihm zuhause. Te-Huia
erzählt die Geschichte im Video. Te-huia hatte damals
Leo auf seinem Hof, um die Bündnerstuten zu decken.
Im Mai 2012 kocht Te-Huia Hemopo mit Starkoch Ivo Adam
einen "Flirtenden Lachs".
Te-Huia's Zuchtstuten
Te-Huia Hemopo hatte ich vor 23 Jahren kennengelernt
damals. Früher hatte Te-huia Hemopo Friesenpferde gezüchtet. Er war einer der ersten Friesenpferdezüchter in der Schweiz. Mit Dynke Stb (geb. 1982 von Jochem 259 Sport + Pref x Tsjalling 235
Pref, 10 Fohlen sind in der KFPS-Datenbank eingetragen) und ihrer Tochter Orona Stb Ster (geb. 1988 von Frans 289, 4 Fohlen).
Orona wurde 1991 Stammbuchstute. Te-Huia brachte die Stute jedes Jahr zur Körung und 1997 lief Orona unglaublich gut. Noch nie sah man die Stute so fliegen wie an diesem
Tag! Endlich erhielt Orona Stb 1997 das begehrte Ster-Prädikat.
Mit Dynke Stb hatte Te-Huia drei Fohlen gezüchtet und hat
die Stute dann verkauft. Die neue Besitzerin wählte
1992 Leo als Vatertier und so bekam Dynke Stb am neuen Ort
1993 eine Tochter von meinem Leo. "Finnja von der Flüeh", welche Stammbuchstute wurde
(BbI Stb, 8 Fohlen). Meine Bekannte Susanne Jeker hat
einen Sohn von Finnja von der Flüeh" und ist
total häppy mit ihm.
|
 |
Kurs
von Nadja Schmidt Strässle
siehe Friesennews vom 10. Juni 2013
Susanne Jeker mit ihrem Ingo G.
Sohn von Nanning 374 und
Finnja von der Flüeh BbI Stb,
Enkel von Dynke Stb
Copyright Nicole Schnell |
Fohlenbuchdeckhengste (BbI) mit begrenzter
Deckbewilligung für die Schweiz
Gezüchtet hatte man damals in der Schweiz noch mit gekörten Fohlenbuchdeckhengsten (Beibuch
I, Wopke von Franke 251 x Romke 234, Nanne von Romke
234 x Ewoud 250, Mandrik
von Romke 234 x Jochem 259 und Leo út de Polder von Mark 232
Pref x Fokke 217). Damals hatte es anfangs 1990 mit dem Versenden
von Frischsperma erst langsam begonnen. Für die
Decksaison 1995 gab es bereits genug Möglichkeiten
Frischsperma zu bestellen fand ich und deshalb hab ich
meinen Leo út de Polder V026 nicht mehr für die
nächste Decksaison kören
lassen. Die anderen zwei Besitzerinnen haben ihre
Fohlenbuchdeckhengste ebenfalls nicht mehr neu kören
lassen. Wir
wollten ein Zeichen setzen. Die Fohlenbuchdeckhengste
waren jeweils nur für ein Jahr zugelassen. Im Herbst
musste man die Deckbewilligung erneuern lassen, wenn
man das wollte (oder man bekam sie nicht mehr von der
holländischen Jury, Mandrik erging das so). Danach wurden doch noch wieder
zwei Fohlenbuchhengste angekört, aber nur einer blieb dann einige Jahre
gekört, am Schluss nur noch für die eigenen Stuten.
Schicksalsschlag - Fohlen mit Beinbruch
1993 hatte Te-Huia das sehr schöne Stutfohlen "Elke van de
Bergen" von der Orona Stb Ster (Vater Leo út de
Polder V026) bekommen. Es war ein schweres Schicksal,
dass das Fohlen einen komplizierten
Sprunggelenk-Tümmerbruch erlitten hatte. Auch eine
teure Operation konnte das "gitzzwarte" Fohlchen
mit dem süssen Köpfchen nicht retten.
Zwei Pferde werden durch eine Lawine in den Tod
gerissen
Leider hatte Te-Huia einen weiteren schweren Schicksalsschlag erfahren. Eine Lawine
donnerte 1999 in den Pferdestall. Er schob diesen 4 bis 5 Meter
weiter nach vorne und der Stall ist dann zusammengefallen.
Te-Huia ist sofort in die Trümmer geklettert um zu
sehen, wie es seinen zwei Pferden geht. Für die
ältere Stute Orona Stb Ster kam jede Hilfe zu spät.
Sie war sofort tot. Ein Eisenträger war auf sie
gefallen. Der zweiter Friese lebte noch. Te-Huia und
seine Helfer haben das Pferd aber nicht aus dem Stall
retten können bis am Morgen früh. Es ist dann auch
gestorben.
Die Geschichte in Schweizerdeutsch ist ab der Minute
4:25 bis Minute 8:10 zu sehen.
nach oben
|
|
|
 | 26. Oktober 2012
Friesenlovecoach auf
Facebook
Seit 9 Monaten ist die Friesenlovecoach auf
Facebook zu finden.
Offizielle Einträge von Informationen von mir, keine
Freundschaftsanfragen nötig zum Lesen.
Ein Gefällt-mir
würde mich echt freuen... Schliesslich besuchen
an guten
Tagen über 3000 Besucher die beliebte Website
www.friesenlovecoach.ch
nach oben
|
|
|
 | 4. September 2012
Ein grosses Dankeschön an alle
Fans!
Am 1. September ist die FriesenLoveCoach, kurz FLC
genannt, bereits 12 Jahre alt geworden. Das ist eine lange
Zeit immer im Dienste des Friesenpferdes mit deren Fans.
Vielen Dank für Eure lieben eMails. Ich mach das sehr gerne für Euch
alle. Ich weiss, wie
sehr die FLC geschätzt wird. Täglich im Durchschnitt rund
1730 echte Besucher, kann auch
an guten Tagen schon über 3000 sein. Das geht in die mehreren Millionen
die letzten 12
Jahre gesehen (die letzten zwei Jahre
hab ich mir eben anzeigen lassen, rund 1.2 Mio.!
Besucher
und das ohne Werbebelästigung, was mir sehr wichtig ist.
Noch mehr aus der Statistik - ich lasse mal die
Zahlen tanzen:
Jeden Monat kommen rund 52'000 Besucher dazu. Seiten wie Friesennews, Hengstliste, der Rassebericht und "wie es mir geht" sind immer wieder vorne mit dabei.
Aber via den Suchmaschinen gibt es noch viele
"Anfragen". Alleine im Ferienmonat August
2012 waren das im Schnitt trotzdem 8411, die
Tageshöchstanfrage war 11327. Anfragen
pro Stunde, 350. Im
starken Monat Januar 2011 waren es im Schnitt 2415 Besucher
mit
einer Tageshöchstbesucherzahl von 3419. Maximum
Anfragen pro Tag! war 14337.
Und noch eine schwindelige Zahl, geladene kb in diesem
Januar 2011 waren über 10 Mio.
Ohne Euch Fans geht es also gar nicht. Also an ALLE im "WeltWeitenWahnsinn" -
DANKE fürs Lesen und dem grossen Interesse!
Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute, viel Glück und
Gesundheit.
Man "sieht" sich.
Eure Petra von der FLC
nach oben
|
|
 | 1. September 2012
FLC - die FriesenLoveCoach wird
12 Jahre alt
nach oben
|
|
 | 28. Mai 2012
Geburtstag
Heute hätte mein Leo Geburtstag, gestern hatte Leon
Geburtstag. 26 Jahre ist ein schönes Alter. Glückwunsch
lieber Leon.
nach oben
|
|
 | 24. Februar 2012
32 Jahre Friesenfan - ist das schon so lange her?
Mit meinem deutschen Grossvater besuchte ich noch als
Schülerin während meiner jährlichen Sommerferien die EuroCheval. 1976
fand die erste EuroCheval in Offenburg (Süddeutschland)
statt.
Meine Grosseltern wohnten nicht gar so weit weg von
Offenburg. Mein Grossvater war auch ein ganz grosser Pferdenarr
und wollte unbedingt an diese EuroCheval. Und weil es uns so
gut gefallen hat, sind wir alle zwei Jahre hingefahren. 1980 wurde das Friesenpferd vorgestellt. Das Showteam
war von Günther Fröhlich. Seit dieser EuroCheval-Show
bin ich Friesenfan. Es war Liebe auf den ersten Blick! Ich
träumte immer von einem kräftigen Andalusierschimmel. Hier
sah ich den Schimmel meiner Träume - nur in schwarz - die
Friesen (Tovero-Bericht
von Frühling 2004, im Jahr vor meinem Unfall. Wer hätte
gedacht, dass ich einen so schweren Unfall haben werde
und auch mein Leo später über die Regenbogenbrücke
gehen muss). Mein Opa war
überhaupt nicht begeistert, dass ich ein so schweres
"Kaltblut"-Pferd haben wollte. Er sah für mich
ein schickes Deutsches Warmblut-Dressurpferd. Wir waren
bis anhin Trakehnerfans. Mein Grossvater gefiel auch gar nicht, dass ich
auf Exoten stand und immer diese Hengste besonders toll fand.
1979 wurde der Verband der Züchter und Freunde des
Friesenpferdes in Deutschland e.V. gegründet.
Ich weiss noch, dass ich mich als Jugendliche zuerst nicht
getraut hatte die Friesenleute am Messestand an der
EuroCheval anzusprechen. Dann aber,
glaube es war 1984, lernte ich Christa Dannefelser
kennen. Mit ihr bin ich bis heute befreundet.
Christa versorgte mich damals mit Infoblättern und wir hatten ein
sehr schönes Gespräch. Sie und ihr Mann HaJo gelten als
Friesenpioniere in Deutschland. Dannefelsers
konnten sich 1984 Franke 251 kaufen. Später kam noch der
junge Ouke 313 dazu, der 1991 trotz Unkenrufen seine
Gutkörung bekam.
Ich durfte dank Günther Fröhlich 1989 meinen ersten
Friesenhengst reiten. Das war noch auf dem Hubertushof in
Krefeld. Nach unserem Besuch auf der Equitana.
Günther musste gleich wieder zurück zur Messe. Der Friese blieb
ruhig liegen, als ich seine Boxe betrat. Das imponierte mir
sehr. Welch' unglaubliches Vertrauen hatte dieses Pferd zu
den Menschen! Ich durfte ihn richtig beknuddeln und er
genoss es.
Als ich gehen wollte, stand er auf und schaute mir nach.
Also doch reiten. Ich durfte mich eine Stunde lang mit
diesem herrlichen Tier beschäftigen, ihn betüdeln, mit der
Bürste verwöhnen und ihn reiten. Er war so lieb und
brav. Wunderschön zum Reiten und ganz anders als die
gewohnten Pferde. Vorne endlich mal einen richtigen Hals.
Man fühlt sich sicher und beschützt. Es war ein grosser
Glücksmoment für mich. Die
ganze Reithalle bebte, als ich mit ihm galoppierte. Und es
war mir klar, kein anderes Pferd kommt für mich in Frage
als ein Friesenpferd.
Allerdings musste ich vom ersten Kennenlernen des
Friesenpferdes bis zum Kauf von Leo noch 10 Jahre kräftig
sparen ....
nach oben
|
|
|
 | 3. Februar 2012
Nachruf - Friesenzüchter Ruscherd de Jong, Nij Beets NL,
verstorben
Der bekannte Friesenzüchter Ruscherd de Jong ist im
Alter von 51 Jahren nach schwerer Krankheit am 28. Januar
2012 verstorben. Ruscherd de Jong stammt aus einer
Friesenzüchterfamilie. Schon sein Vater Fokke de Jong hat
mit Erfolg Friesenpferde gezüchtet. Die Friesen aus Stamm
12. Ruscherd's Zucht trägt den
Stallnamen út 'e Polder.
Die Stammbuchhengste:
Jildert 299 (v. Mark 232 pref.
aus Hilde 6457 ster + pref v. Ulrig 204)
und
Wierd 409 Sport (v. Folkert 353
Sport aus Tsjitske 199003560 ster + pref. v. Reitse 232
pref) stammen aus seiner Zucht.
Ruscherd hat auch mein Leo út de Polder gezüchtet
(Dreiviertel-Bruder von Jildert 299).
Leo war einer seiner ersten Fohlen. Ruscherd hat ca. 60
Fohlen gezüchtet.
Die Erfolgsgeschichte hat 1960, im Geburtsjahr von Ruscherd,
angefangen.
Sein Vater hat mit der Stute Matsje 4136 ster, den grossen
Jan Timmer Preis gewonnen. Lese dazu die Stamm
12-Geschichte.
2012 werden zwei Wimer 461-Fohlen erwartet, von Namke út de
Polder 0419 ster v. Sjaard 320 und Jeltsje út de Polder
ster v. Djurre 284.
Leo konnte ich anfangs 1990 erwerben. Ich wollte die
Lebensgeschichte von meinem Schatz wissen und ob es ein
Fohlenfoto von ihm gibt und von seiner Mutter. Also schrieb
ich mal nach Friesland. Ich heulte vor Freude, als ich einen
schönen dicken Brief mit einigen Fotos von Leo als Fohlen/Enter/Twenter
(Enter = Einjähriges Pferd, Twenter = Zweijähriges Pferd)
bekam. Seit 1990 sind wir befreundet, haben uns gegenseitig
immer wieder einmal besucht. Leo musste leider am Geburtstag
von Ruscherd nach einem Hufabszess am 21. September 2004
getötet werden.
Seine Frau Toos und ihre Schwester haben mich sogar in der
REHA-Klinik in Nottwil 2004
besucht. Die Schweiz ist Ruscherd's schönstes
Ferienland, schrieb Toos erst noch kürzlich. Hoffte, dass
wir uns nochmals sehen können. Mit Toos habe ich all die
Jahre früher Brief und heutigen eMail-Kontakt.
Toos, Reina mit Stefan und Fokke. Wir denken an Euch. In
Trauer, Petra und Frank.
nach oben
|
|
 | 27. Januar 2012
Friesenlovecoach neu jetzt auch bei Facebook
Friesenneuigkeiten werden nach wie vor nur hier in der
FLC Website veröffentlicht.
Am 1. September 2012 wird die gute alte FLC-Website bereits
12 Jahre alt.
Wie die Zeit doch verrinnt. Und sie wächst, und wächst,
und wächst...
nach oben
|
|
 | 31. Dezember 2011
Facebook privat
Hier möchte ich mich bei allen Facebook-Usern
entschuldigen, die ich in den vielen Freundschaftsanfragen
abgelehnt habe. Ich habe nur sehr wenige "Freunde"
drin. Es wird mir sonst zu unübersichtlich. Wer mit mir mal
mailen will, der kann das unter meiner eMail-Adresse tun.
Neu ist die Friesenlovecoach in Facebook erreichbar.
Danke für Euer Verständnis. Guten Rutsch, Eure Petra
nach oben
|
|
 | 28. August 2011
Der alte Friese mit weis(s)em Blick
Kommen Friesen in die Jahre, dann werden sie weiss wie
wir Menschen auch. Auf dem schwarzen Fell sieht es krass
aus. Weisse Haare aufs Alter sind keine Abzeichen
(Abzeichen sind seit Geburt vorhanden). Es fängt ganz
harmlos mit ein paar weissen Häärchen an der Stirn an
(manche schon recht früh), die sich dann auf dem Augenwulst
ausbreiten und dann über den ganzen Kopf verteilen. Später
geht es an den Beinen weiter und kann sich auch am Körper
verteilen.

Copyright: Karin
Sevink
|

Copyright: Karin
Sevink
|
Dieser
graue Kopf ist Leo's Halbbruder Wodan. Wodan ist auch
ein Mark 232 pref.-Sohn.
Er ist dieses Jahr verstorben. Wodan wurde 31 Jahre
alt.
|

|

|
Leo's graue Stirn
(1986 - 2004)
Leo út de Polder wurde 18.5 Jahre alt
Foto: 2003 |
Lammert 260 (1975 -
2003)
Lammert 260 wurde 28 Jahre alt
Foto: 2000
|

|
 |
Leo's Mutter Reinou
6568 Model + pref.
(1978 - 2002)
Reinou wurde 24 Jahre alt
(Ururgrossmutter von Uldrik 457)
Foto: 2001 |
Leon, 25 Jahre (geb.
1986)
Oepke 266-Sohn
Copyright:
Susanne Jeker, Baselland, Schweiz
|
nach oben
|
|
|
|
 | 25. August 2011
Webstatistik Friesenlovecoach.ch
Es ist Zeit Euch mal DANKESCHÖN zu sagen. Ohne Euch wäre
meine Website nur eine unbedeutende Seite von denen es wohl
Millionen gibt.
Seit Januar 2010 hatte ich 950'295 echte Besucher auf
meiner Website bis gestern, welche sich jeweils 5-6
Seiten pro Besuch/Schnitt angeschaut haben. Tageshöchstbesucherzahl
von 3419 (Beginn Zuchtsaison Januar 2011). Die
drei beliebtesten Seiten sind, die Friesennews, dann
die Hengstliste der Stammbuchhengste (mit der vielen
Infos über die Hengste im Überblick) und dann wollen
die Leute schon wissen, wie es mir geht und besuchen meinen
Blog. Es müssen Tausende sein, die sich für mein
Schicksal interessieren. Fast unheimlich. Vielen Dank für
Eure Anteilnahme. Weiss schon, das würden viele nicht
machen, aber so viel möchten es wissen. Wäre für
mich unmöglich so viele eMails zu beantworten. Ich freue
ich aber über jede Fanpost. Es ist für mich auch eine Art
Verarbeitung. Da soviel los ist im Medizinbereich, müssen
wir auch selber wissen, was jetzt wieder wann los war und
die Ärzte finden meine Seite ebenfalls super.
Von den Suchmaschinen her habe ich seit
Januar 2010 über 6 Millionen Besuche.
Könnte viel Geld verdienen mit meiner Website. Und - genau
das will ich nicht. Möchte meine Website nicht durch
Werbung verschandeln. Es kamen schon Anfragen von Firmen,
die ich freundlich abgelehnt habe. Nein, ich bin nicht käuflich.
Wenn, dann würde ich mir es selber aussuchen wollen... Ich
weiss, es ist eine einfache Seite, noch ganz uralt mit
Frontpage gemacht. Nichts modern-dynamisches. Für mich auch
unmöglich ein neues Design zu machen mit einer solchen
dynamischen Seite, die designmässig ansprechender ist.
Ich
habe 150 htm-Seiten und 8000 Dateien!
Neu April 2016
- Anfragen in 2 Jahren: 8'327'000
- Besuche: 450'000 = Januar 2016 (25'623)
- fast 15'000 Dateien in fast 200 htm-Seiten
nach oben
|
|
 | 19. April 2011
Bleistiftzeichnung von meinem Leo
út de Polder V026
Ist das nicht wunderschön geworden? Vielen Dank liebe
Nadine. Genial.
Mehr über Nadine Iberl auf ihrer schönen Website Sunchild.
nach oben
|
|
 | 27. November 2010
Pferdemaler
Heinz J. Berchtold -
Ausstellung am 3. - 5. Dezember 2010 in Niederbüren
SG
Heinz J. Berchtold war Friesenreiter der ersten Stunde
in der Schweiz. 1982 zog der junge 1.5-jährige
Wallach Bouke bei Heinz ein. Bouke hat viele Male in
Quadrillen mitgewirkt oder wir trafen uns jedes Jahr
auf dem Nollen am bekannten Bettagsritt (Sternritt in
der Ostschweiz, halbstündiger Umritt des Berges Nollen).
Es ist auch schon viele Jahre her, dass Heinz meinen
jungen Leo út de Polder V026 gemalt hat. |
 |
Heute malt Heinz viele
Schimmel wie Lipizzaner und Kladruber, was ebenso eine
Herausforderung ist wie ein schwarzes Pferd malen. Am
3. bis zum 5. Dezember 2010 stellt Heinz seine Bilder
in Niederbüren SG aus.
Heinz
J. Berchtold - Homepage
Bericht
über Heinz im deutschen Phryso
nach oben
|
|
|
 | 27. September 2010
Flic ster - Sohn von meinem Leo út de Polder V026 (v. Mark
232 pref.)

Flic wird ster - BEA-Gelände SFV-Spezialkörung Mai 2003
Arnold Deuber bringt seit Jahren sein
Friesenhengstgespann Picos (geb. 1997, v. Marko) und Flic
ster (geb. 1993, v. Leo út de Polder) erfolgreich im
Fahrsport heraus. Er hat mit ihnen schon viele Platzierungen
errungen.
Im "Deutschen Phryso" ist auf Seite 30 und 31 ein
Interview und vier Fotos von seinem Prachtsgespann zu
finden. "Flic bleibt im Gegensatz zu seinem Fahrer
immer gelassen und ist sehr zuverlässig" (wie Leo). Da
Flic "wie sein Vater" aussieht (läuft links im Geschirr),
sind da schon ein paar Tränchen geflossen. Freude
über Flic, Traurigkeit, dass Leo nicht mehr ist. Ich
vermisse ihn nach wie vor sehr. 15 Jahre sind eine lange
Zeit mit vielen schönen Erlebnissen. Auch Arnold Deuber
verbringt viel Freizeit mit seinen zwei Schwarzen. Er spannt
seine Pferde nicht nur einfach Zweispännig an, er ist auch
im Tandem oder Vierspänner unterwegs. Aussergewöhnliches
aber auch wie Skijöring mit Schlitten oder Holzrücken.
Ich wünsche Arnold Deuber noch weiterhin viel Freude an
seinem schönen Gespann und viel Erfolg.
nach oben
|
|
 | Friesenlovecoach - das verflixte 7. Jahr
Vor genau 7 Jahren ist die erste Version von der
"Friesenlovecoach" online gegangen. Nie hätte ich
mir träumen lassen, dass jeden Tag durchschnittlich über 500 Besucher
(letztes Jahr waren es sogar 757 Besucher jeden Tag)
knappe 5 Minuten vorbei schauen. Es freut mich,
dass ich so vielen Friesenfreunden Informationen kostenlos
zur Verfügung stellen kann. Danke für Eure lieben eMails mit Eurem Dank drin. Das belohnt dann meine viele Arbeit und spornt mich
noch mehr an weiter zu machen. Auch nach meinem Unfall...
Als ich Friesenfan wurde (1980/81) gab es noch kein
Internet. Informationen über diese Rasse waren spärlich.
Auch als ich mir auf meinem Computer endlich Internet
eingerichtet hatte, konnte ich immer noch kaum Informationen finden.
Friesenlovecoach - was bedeutet dieser Name eigentlich?
Lovecoach, das war der Übername von meiner Wagonette
(Kutsche). Ich hatte im Jahr 2000 die Geschäftsidee Liebespärchen mit meinem
Friesenzweispänner auszufahren. Eine Kollegin meinte, wenn ich Erfolg haben wollte, müsste
ich mir einen englischen Namen zulegen. Der Name Lovecoach
war geboren. Um das Geschäft anzukurbeln hatte ich die Idee
eine passende Website aufzubauen. Die Leute sollten aber
wissen, dass ich einen Friesen habe. Ich hab mir mal früher
den Namen Friesen.ch und Friesenpferd.ch ausgeschaut, aber
leider nicht reservieren lassen. Blöd von mir, bis ich mir
dann das endlich überlegt hatte, waren die Namen leider
schon belegt. Und dann hab ich aus Übermut eben die Domain
Friesenlovecoach.ch gebucht. Eigentlich ein doofer Name,
aber sucht man heute unter diesem Namen, erhält man
unzählige Hits bei Google.

Dann kam alles ganz anders. Ich
habe mich dann um entschieden, doch kein zweites Pferd
zuzulegen. Es wäre für mich viel zu stressig worden. Zeitlich wie auch finanziell.
Es wäre ein "Nachbau" von Leo gewesen, der Hengst
Tjitse v.d. Maria Hoeve
(geb. 1998), Vater: Jildert 299 (dreiviertel
Bruder von Leo), Mutter: Ada ster (Halbschwester von Leo,
dieselbe Mutter Reinou Model pref., Vater: Jurjen 303),
1998:
2. Prämie, später dann 2001 an der Hengstkörung
- 2. Besichtigung - Sterhengst.
Er wurde dann nach
Irland verkauft.
Somit war es 2000 hinfällig
geworden noch zusätzlich Geld verdienen zu müssen. Zum
Glück, ich war dann irgendwie auch erleichtert, ich hätte
mich ins Unglück gestürzt. Ich habe dann doch keine Lust
darauf gehabt mir für fremde Leute Zeit zu nehmen. Ich
brauchte sie für mich selber...
Der Name war bereits gebucht und so entstand die Idee,
selber Informationen zusammen zu tragen und der
Friesenwelt draussen zur Verfügung zu stellen. Noch immer
war im Internet viel zu wenig über Friesen zu fahren. Meist
ging es nur um den eigenen Hof oder um den Verkauf von
Friesen. Dann spriessten
die Ideen und die Website nahm immer mehr Gestalt an. Und so hab
ich sehr viel Lebenszeit vor dem Computer verbracht, bis die
Seite so wie sie heute steht, entstanden ist. Dabei war es
ja mal ganz anders...
Mittlerweile laufen auch Frieseninfo.ch und Friesenzucht.ch
unter meinem Namen. Sie werden auf die FLC (wie ich meine
Seite nenne) umgelinkt.
Hatte mal die Idee, dass alles auf Frieseninfo umgelinkt
wird, hab es aber dann doch so gelassen. Mir fehlt einfach
die Kraft es umzuändern. Never change a winning team -
never change a running system - wie auch immer...
Dann kam am 17. Juli 2004 mein Unfall - Tetraplegie und in
Zukunft auf einen Rollstuhl angewiesen. Alsbald machte die
Geschichte von meinem Unfall die Runde und so blieben
besorgte eMails von Fans auch nicht lange aus, was nun mit
meiner Website geschieht. Ich soll sie doch weitermachen
bitte. Viele Fragen zur Querschnittlähmung trafen ein. Mir
fehlt/fehlte die Kraft um immer wieder dieselben Fragen zu
beantworten. So baute ich den Privaten-Button massiv aus.
Informationen über meinen Querschnitt mussten her. Die
Statistik zeigt, dass dies doch noch oft genug gelesen wird.
Auch treffen immer wieder ganz liebe eMails ein, welche mir
Kraft für die Zukunft wünschen, einfach so, von ganz
fremden Leuten. Fremde Leute, welche ich mit meinem offenen
Schicksal zum Weinen bringe. Das berührt mich
sehr.
Ich hoffe weiterhin, dass ich vielen Friesenfans und
werdende Friesenfans unterstützen kann. Denn ohne Euch da
draussen, wäre die Website auch nie so gewachsen. Deshalb
geht der Dank an Euch draussen - Danke für Eure Besuche und
für Eure Unterstützung.
Ich wünsche Euch noch weiterhin viel Spass auf der FLC
-
Euch alles Gute - vor allem - bleibt alle gesund - viel
Freude im Leben.
Eure Petra
nach oben
|
|
 | Fotoklau
Ich staunte nicht schlecht, als ich das neue deutsche Phryso
auf Seite 18 aufschlug und das copyright-geschützte Foto
von meinem geliebten Leo fand. Grundsätzlich hab ich für
eine Veröffentlichung für einen "guten Zweck"
nichts dagegen, man sollte aber vorher bitte anfragen. Ich
verlange lediglich den Verweis "Foto copyright by
"www.friesenlovecoach.ch". Das der Fotoklau gang
und gäbe ist, zeigt sich, dass ich meine Fotos immer wieder
auf virtuellen Reiterhöfen finde, was ich nie bewilligen
würde. Aber ich bin ja nicht die einzige
Websitebesitzern/Webmasterin mit diesem Problem.
nach oben
|
|
|